Ian McEwan und Julian Barnes : Freunde und Spione … ein Interview !

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Ian McEwan und Julian Barnes gehören zu den bedeutendsten Erzählern der Gegenwart.
Nie zuvor haben die beiden Engländer ein gemeinsames Interview gegeben. Ein Werkstattgespräch unter Schriftstellern,
aber auch der Dialog zweier Männer über die Frage: Wie lebt man richtig?

Interview: Peter Kümmel

Die Schriftsteller Julian Barnes und Ian McEwan sind seit Jahrzehnten befreundet, sie prägen das Erscheinungsbild der modernen englischen Literatur. Aber sie haben noch nie ein gemeinsames Interview gegeben. Vor Kurzem hat McEwan den etwas älteren Kollegen nach Deutschland gelockt, was kein einfaches Unterfangen war, denn Barnes lebt seit dem Tod seiner Frau Pat Kavanagh sehr zurückgezogen. Nun sind sie aber hier, auf Schloss Elmau, zu Füßen des grandiosen Wetterstein-Massivs. Das Luxushotel, Schauplatz des letztjährigen G7-Gipfels, hatte sie beide zu Lesungen eingeladen, und gemeinsam reisten sie aus London an. Zum Gespräch mit der ZEIT sind sie auch bereit – sie sprechen über das Unglück der Kindheit und die Befreiung durch Kunst, über die Angst vor Schmerz und den Trost, der in sprachlicher Genauigkeit liegt. Barnes und McEwan sitzen in der Hotelbibliothek, ein Schachbrett zwischen sich, und während des Gesprächs, in dem übrigens viel gelacht wird, schieben sie immer wieder die eine oder andere Schachfigur in Richtung des Partners – als seien sie, jenseits der Literatur, noch in eine andere Partie miteinander verstrickt….

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