Zum 50. Geburtstag ihres ersten Albums erinnern sich Greg Lake, Ian McDonald und Pete Sinfield, Mitglieder der ersten King Crimson…
Von Jacek Brun. Manche Alben brauchen Jahrzehnte, bis man wirklich hört, was in ihnen steckt. Islands, das vierte Studioalbum von King Crimson aus dem Jahr 1971, gehört zu diesen Werken. Lange stand es ein wenig im Schatten von In the Court of the Crimson King und dem späteren Larks’ Tongues in Aspic. Heute wirkt diese Einordnung zunehmend ungerecht.
Für langjährige King-Crimson-Hörer ist diese Ausgabe natürlich ein Fest. Die alternativen Mischungen und Sessions erlauben einen tiefen Blick in ein Album, das längst mehr Aufmerksamkeit verdient, als ihm früher zugestanden wurde.
Noch schöner wäre allerdings, wenn diese Neuauflage auch Menschen erreicht, die King Crimson bisher kaum kennen. Denn Islands ist nicht nur ein Stück Rockgeschichte. Es ist immer noch erstaunlich lebendige Musik.
© Jazz-Fun.de, 3.10.2026, Alle Texte: Jacek Brun


