Die meisten Altsaxofonisten flogen auf der kleinen Schwester des Tenors federleicht dahin. John Lenwood "Jackie" McLean (1931 - 2006) jedoch…
Neue Musik von Ida Sand, Sarah Tandy, Sharp Little Bones, Matt Wilson’s Good Trouble, Matt Carmichael und Jakob Manz. Sowie Wiederveröffentlichungen von Jackie McLean und The Alan Skidmore Quintet. Ausgesucht und vorgestellt von Matt Groom.
Fusion steht bei den Neuerscheinungen dieser Woche ganz oben auf der Tagesordnung, angefangen mit dem 25-jährigen Jakob Manz, der gemeinsam mit einer Riege von ACT-Allstars das Album „Supernova“ produziert hat. Außerdem gibt es gitarrenlastigen schottischen Folk-Jazz von Matt Carmichael und seiner Band auf „Held in the Dark“. Darüber hinaus haben Matt Wilsons Good Trouble ihr zweites Album veröffentlicht, das sowohl musikalisch als auch konzeptionell so beeindruckend ist wie eh und je. Die Gruppe „Sharp Little Bones“, die aus regelmäßigen Auftritten als Hausband im „Peggy’s Skylight“ in Nottingham hervorgegangen ist, hat sich mit dem Saxophonisten Tony Kofi zusammengetan, um ein Album voller mitreißender Fusion zu produzieren. Ida Sand fügt ihrer gewohnten Soul-Jazz-Mischung auf „I Will Be Right There“ einen Hauch von Folk und Americana hinzu, und Sarah Tandy legt mit „Delicious Capricious“ ihr erstes Album seit sieben Jahren vor. Schließlich gibt es eine remasterte Version von Jackie McLeans Album „Swing, Swang, Swingin’“ aus dem Jahr 1959 sowie ein oft übersehenes Album des britischen Jazz-Meisters Alan Skidmore: „Once Upon a Time“.
Step Up! Get Down! – Sharp Little Bones
Supernova – Jakob Manz
© Prestomusic, New Release Round-up, 16.10.2026



