Charles Edward Anderson Berry – so hieß Chuck Berry eigentlich - war einer der ersten schwarzen Musikstars in den USA,…
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Tonart Klassik
Moderation: Volker Michael
Eine Ersteinspielung einer Cello-Elegie von Vladimir Jurowski, sein Enkel hat sie mit dem RSB aufgenommen. Wir feiern den 253. Geburtstag des moldauischen Komponisten und Multitalents Dimitrie Cantemir und den 232. des Schweden Johann Helmich Roman. Neue Alben können Sie kennenlernen von Jean-Paul Gasparian und Myriam Barbaux-Cohen mit Klaviermusik, vom Blechbläserquintett Salaputia Brass, Alben mit unbekannten Werken von Camille Saint-Saens und von Luise Adolphe La Beau, mit der Oboistin Céline Moinet, dem Klarinettisten Sérgio Pires und dem Organisten Julian Emanuel Becker.
17:10 Uhr Ö1 Spielräume Spezial
Chuck Berry: 100 Jahre Rock ’n‘ Roll. Zum 100. Geburtstag von Chuck Berry
Charles „Chuck“ Edward Anderson Berry, geboren am 18. Oktober 1926 in St. Louis, Missouri, war ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Komponist. Er gilt als einer der wichtigsten Pioniere des Rock ’n‘ Roll und war an der Entwicklung der Beatmusik federführend beteiligt. 1955 nahm er für Chess Records in Chicago mit „Maybellene“ einen alten Country-Klassiker auf und verwandelte diesen in etwas Neues, Bahnbrechendes, das die Popmusik der 1960er und 1970er Jahre maßgeblich prägen sollte. Außerdem war er bekannt für seine mitreißenden Gitarrenriffs in Songs wie „Johnny B. Goode“ oder „Roll Over Beethoven“ und faszinierte sein Publikum mit dem legendären „Duck Walk“.
Chuck Berry erhielt unzählige Auszeichnungen, darunter den Grammy Award für das Lebenswerk („Lifetime Achievement“) 1984, wurde als einer der ersten Musiker überhaupt 1986 in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen, darf einen Stern am „Hollywood Walk of Fame“ sein eigen nennen. Zudem erhielt er 2014 den inoffiziellen Nobelpreis für Musik, den „Polar Music Prize“.
Er starb am 18. März 2017 im Alter von 90 Jahren in Wentzville, Missouri. Sein letztes Album „Chuck“ erschien posthum nur wenige Wochen später, am 9. Juni 2017. Die Spielräume Spezial zum 100. Geburtstag von Chuck Berry geben Einblicke in das Schaffen dieses außergewöhnlichen Musikers.
19:00 Uhr ByteFM Echokammer mit Sonka Hinders
Miss Frikandel 2026
Um den Titel „Miss Frikandel 2026“ kämpft die Niederländerin Froukje im Musikvideo zu ihrer aktuellen Single „Geen Rem“. In einem Imbiss nimmt sie an einem Frikandelwettessen teil. Eine andere Art von Wettkampf unterlegen Muse musikalisch. Ihr Song „Supermassive Black Hole“, der sein 20-jähriges Jubiläum erreicht, begleitet ein Baseballmatch im herbstlichen Vampirfilm „Twilight“. Außerdem in der Sendung: Neue Musik von Elke, Nothhingspecial, Rosa Anschütz und mehr.
19:00 Uhr HR 2 Hörbar
„Herr über Nichts“ & mehr Musik grenzenlos
„Dueño de la nada“ – „Herr über Nichts“ – das ist ein Musikprojekt und gleichzeitig der Titel des neuen Albums von Flamenco-Gitarrist und Sänger Agustín Carbonell aus Madrid, auch als „El Bola“ bekannt.
20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur In Concert
„JazzBaltica“ Timmendorfer Strand, Maritim MainStage
Britta Virves Trio:
Britta Virves, Klavier
Jon Henriksson, Kontrabass
Jonas Bäckman, Schlagzeug
Moderation: Thomas Loewner
Aufzeichnung vom 27.06.2026
20:03 Uhr ARD Konzert
Die junge niederländische Geigerin Simone Lamsma
NDR Elbphilharmonie Orchester; Simone Lamsma (Violine)
Leitung: Alan Gilbert
John Adams: „Lollapalooza“
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
(Konzert vom 11. September 2026 in der Elbphilharmonie, Hamburg)
21:05 Uhr Deutschlandfunk Musik-Panorama
- Raderbergkonzert 2026/27 „SHE“
Caroline Shaw – Partita for 8 Voices
Hildegard von Bingen – O virtus sapientiae
Maddalena Casulana – Morir non puo
Barbara Strozzi- Priego ad amore
Fanny Hensel – Nacht liegt auf den fremden Wegen
Florence B. Price – Resignation
Clara Schumann – Gondoliera
Imogen Holst – Hallo, my fancy
Nana Forte – We are the future rhymes
Johann Sebastian Bach – Suite für Violoncello solo, BWV 1007
CHORWERK RUHR
Leitung: Florian Helgath
Saerom Park, Violoncello
Aufnahme vom 13.10.2026 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Köln
Am Mikrofon: Johannes Jansen
Sie sind viele. Sie sind stark. Sie sind Frauen, die mitgeschrieben haben an der Musikgeschichte.
Im Zentrum des Konzerts steht die US-Komponistin Caroline Shaw mit ihrer „Partita for 8 voices“, die Chorwerk Ruhr 2024 erfolgreich zur europäischen Erstaufführung geführt hat. Inspiration dafür fand die Pulitzer-Preisträgerin in Sol LeWitts Gemälde „Wall Drawing 305“, das aus 100 zufällig gesetzten Punkten ein neues Ganzes vor dem Auge des Betrachters entstehen lässt. Ebenso wie die Punkte zu Linien und Formen wachsen, gruppieren sich im Konzert um Caroline Shaw internationale Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart, deren Lebenslinien über ihre Werke miteinander in klangvolle Beziehungen treten und neue Bezüge, Brücken sowie Horizonte in unseren Ohren eröffnen. Allemande, Sarabande, Courante und Passacaglia hat Caroline Shaw die Sätze ihrer „Partita“ benannt. Passend dazu spielt Saerom Park Einzelsätze aus den Cello-Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach.
21:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Einstand
„Wagemutige Ehrlichkeit“ Der 15. Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart. Von Elisabeth Hahn
Im Herbst wird Stuttgart wieder zum internationalen Zentrum des Kunstliedes. Zum 15. Mal findet der Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart statt und widmet sich in diesem Jahr u.a. Komponist*innen aus Amerika.
22:00 Uhr ByteFM Rock The Casbah mit Burghard Rausch
Dead Company
In dieser Ausgabe gibt es Neues und Aktuelles von Five Finger Death Punch, C.O.F.F.I.N., The Barbarians Of California, Royal Blood, Blood Red Shoes, Kula Shaker, Placebo, Fontaines D.C., Angine De Poitrine, Trigger Finger, Texas Hippie Coalition, Dudley Taft, Greta Van Fleet und Linkin Park. Außerdem eindringliche und verschärfte Konzert-/Tourneehinweise/Veranstaltungshinweise für Placebo, Fontaines D.C., Angine De Poitrine, Triggerfinger und Dudley Taft.
22:03 Uhr ARD Jazz. Spotlight
Globe Unity reloaded – Vorschau auf das Jazzfest 2026. Von Florian Rumberg
Immer Ende Oktober mischt das Jazzfest Berlin die Stadt auf. Highlights diesmal sind etwa Anthony Braxton mit neuem Septett & das Globe Unity Orchestra in neuer Besetzung – 60 Jahre nach der Gründung. Die Saxofonistin Camila Nebbia und Christian Lillingers „Open Form For Society II“ präsentieren brandneue Projekte. Weitere Akzente setzen Künstler wie der Saxofonist Immanuel Wilkins oder die Cellistin Tomeka Reid. Florian Rumberg stellt ausgewählte Acts vor und taucht für Sie ab ins musikalische Universum des Jazzfests Berlin 2026.
23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf
Am Tisch mit Miriam Davoudvandi, Armut in Deutschland
„Das können wir uns nicht leisten.“ Ein Satz, der Miriam Davoudvandi ihre ganze Kindheit und Jugend hindurch begleitet hat. Als Tochter einer rumänischen Mutter und eines iranischen Vaters hat sie von klein auf erfahren, was Armut in einem reichen Land bedeutet.
23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix
„Entrückt in Dub und Autotune“ Musik von Natalie Bergman, Sophia Stel und Fine. Mit Ann-Kathrin Mittelstraß
Natalie Bergman ist bekannt geworden als Teil des Duos Wild Belle mit ihrem Bruder Elliot. Seit einigen Jahren veröffentlicht sie solo Alben zwischen Folk, Gospel, Soul – und Dub. Ihre neue Single „White Oak“ kommt mit einem Remix, der auch wieder in die dubbige Richtung zielt. Einen verschwunschenen „Dream Dub“ hören wir auf dem Debütalbum von June McDoom – laut eigener Aussage eine Ode an Folk und jamaikanische Musik. Die heute in New York lebende Songwriterin ist in einer jamaikanischen Familie in Florida aufgewachsen. Irre spannend auch: das kürzlich erschienene minimalistische Album des Stuttgarter Künstlers Ghost Dubs. Vom Dub machen wir in dieser Stunde dann rüber zu einer kanadischen Musikerin, die grade für Aufsehen sorgt: Sophia Stels Mischung aus Pop, HipHop und Elektro hat eine ganz eigene gedämpfte Ästhetik – ihre Stimme ist dabei konsequent mit Autotune verfremdet. Erinnert mich zuweilen an die frühen Poliça. Der Vibe auf dem neuen Album der Dänin Fine ist dann bezaubernd und surreal schön – so wie man sich “Jazz Dreams” eben vorstellt.
23:03 Uhr WDR 3 Open
Made in Senegal: Orchestra Baobab. Mit Noelle O’Brien Coker
Seit über 50 Jahren ist das Orchestra Baobab eines der einflussreichsten panafrikanischen Formationen. Noelle O’Brien-Coker stellt ihr neues Album „Made In Senegal“ vor und schaut mit der Band zurück.

