Giant Steps in Jazz Extended Version: Abdullah Ibrahim

Früh aus Südafrika ins Exil gegangen, wurde seine Komposition „Mannenberg“ zur Hymne der Anti-Apartheid-Bewegung. Sein Schaffen ist geprägt von der tiefen Spiritualität eines Mannes, der Musik als Medizin begreift. Von Karsten Mützelfeldt.

1934 als Adolphe Johannes Brand geboren, macht sich der Pianist als „Dollar“ Brand in der Jazzszene einen Namen. Nach dem Massaker in Sharpeville setzt er sich mit seiner Lebensgefährtin und späteren Frau, der Sängerin Sathima Bea Benjamin, nach Europa ab. Dann folgen sie einer Einladung Duke Ellingtons in die USA. Unter dem Eindruck der Bürgerrechtsbewegung sieht Brand immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen dem Freiheitskampf der Afro-Amerikaner und dem der Schwarzen Südafrikas und versteht Musik als Ausdruck der Suche nach Identität. 1968 konvertiert Dollar Brand zum Islam und nennt sich von nun Abdullah Ibrahim. Der Pianist wird zum wichtigsten Vertreter des von den Musiktraditionen Kapstadts geprägten „Cape Jazz“. Heute verbringt er die meiste Zeit in Südafrika und im bayrischen Chiemgau.



African Market Place | 8:25
Abdullah Ibrahim

Chisa | 0:56
Abdullah Ibrahim

Sad Times Bad Times | 0:33
Abdullah Ibrahim

Ntsikana’s Bell | 6:05
Abdullah Ibrahim

Scullery Department | 1:05
The Jazz Epistles

In a Sentimental Mood | 1:30
Abdullah Ibrahim

Dollar’s Dance 4:30
Dollar Brand

African Sun | 1:14
Abdullah Ibrahim

Ancient Africa | 1:15
Abdullah Ibrahim

Mannenberg | 0:36
Abdullah Ibrahim

Mannenberg Rivisited | 6:05
Abdullah Ibrahim

Tula Dubula | 0:40
Miriam Makeba & Abdullah Ibrahim

African Market Place 1:10
Abdullah Ibrahim

Earth Bird | 1:00
Abdullah Ibrahim

Mizu/Water 0:45
Abdullah Ibrahim

Blue Bolero | 1:56
Abdullah Ibrahim

Peace | 3:50
Abdullah Ibrahim

District Six | 10:20
Abdullah Ibrahim & WDR Big Band

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