„Vom Drummer zum Propheten und zurück“ US-Jazzdrummer Max Roach (1924–2007)
Er wäre am 10. Januar 100 geworden. Zeit für eine Huldigung von Maxi Broeckin. Max Roach ist ein Jazzkünstler, der nachwirkt. Ersichtlich an dem Dokumentarfilm „Summer of Soul“ (2021) in der Regie von Roots-Schlagzeuger Questlove.
Er handelt vom „Harlem Cultural Festival“, das im Sommer 1969 stattfand, es wird auch als „Black Woodstock“ bezeichnet. Der Film zeigt die aufgeladene Stimmung in den USA, ein Jahr nach der Ermordung Martin Luther Kings.
Neben Stars wie Nina Simone und Stevie Wonder tritt der Schlagzeuger Max Roach in Erscheinung. Und das aus gutem Grund: Sein 1960 veröffentlichtes Album „We Insist! Max Roachs Freedom Now Suite“ gilt als eines der ersten musikalischen Statements zur US-Bürgerrechtsbewegung.
© TAZ, Kultur, 9.1.2024
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