Radiotipps für den 4.10.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.

00:03 – 06:00 Uhr ARD Jazz. Die Nacht

Legendärer Rundfunkworkshop – 60 Jahre SWR NEWJazz Meeting
Teil 1: Wie alles begann – 60 SWR NEWJazz Meeting
Teil 2: And so on … 60 SWR NEWJazz Meeting
Teil 3: Far horizon … 60 SWR NEWJazz Meeting


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

„Neue Musik im Archiv“ Ein Besuch im Ernst Krenek Institut in Krems
Von Florian Neuner (Wdh. v. 29.09.2026)

Forschung und Vermittlung gehen in dem seit 2004 bestehenden Institut, das den Nachlass von Ernst Krenek aufbewahrt, Hand in Hand.


13:00 Uhr HR 2 Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen

Es war einmal im Wilden Westen – Großes Kino für die Ohren
Staub wirbelt auf, die Sonne brennt gnadenlos und in der Ferne klagt eine einsame Mundharmonika. Wir sind mittendrin in einem typischen Western. Und wenn die Colts klicken und das Lagerfeuer prasselt, dann knistert es auch vor Spannung.


13:30 Uhr Deutschlandfunk Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person: Der Krimiautor Wolfgang Kaes im Gespräch mit Paulus Müller
Seine Recherchen führten zur Aufklärung eines Mordfalls, deckten fragwürdige Steuerpraktiken von Firmen auf. Jahrelang war Wolfgang Kaes als Reporter spezialisiert auf Kriminalfälle. Mittlerweile schreibt er Krimis über wahre und fiktive Verbrechen.


14:04 Uhr SWR Kultur lesenswert Feature

London Northwest – Ein Spaziergang mit der Schriftstellerin Zadie Smith
Von Thomas David


15:00 Uhr radio 3 Die Hörbiografie

Peter Tschaikowsky: Der Wille Zum Glück: Symphonische Träume (1866-1870)
Eine Hörbiografie von Jörg Handstein (2/9)


15:04 Uhr WDR 3 Kulturfeature

Denn Erinnerungen sind ja in sterbliches Fleisch eingeschrieben – Begegnungen mit Jenny Erpenbeck
Von Thomas David

Jenny Erpenbeck arbeitet am Schreibtisch ihrer Großmutter, der bekannten DDR-Schriftstellerin Hedda Zinner. Und hat sich dort längst selbst einen großen literarischen Namen erschrieben im neuen Deutschland.


17:00 Uhr HR 2 Menschen und ihre Musik

„Bach is My Man“ – Der Jazzpianist Sebastian Scobel
Hören und erleben kann man Sebastian Scobel in der hr-Bigband. Neben einer spannenden Musik-Auswahl verrrät er, wie groovy Bach ist, warum er immer auf „eine Taste mehr“ hinarbeitet und warum er in der Semper Oper auch schon unter dem Vorhang gelegen hat.


18:00 Uhr radio 3 Die Literaturagenten

Mit Stefanie Sargnagel, Maria Reva Und Axel Von Ernst
Ein Spaziergang über das Oktoberfest kann schon mal ausufern – erst recht, wenn Stefanie Sargnagel ihn macht. Wir hören hinein in ihr neues Hörbuch. Maria Reva schickt uns in ein höchst ungewöhnliches „Königreich für eine Schnecke“.


18:20 Uhr SWR Kultur Hörspiel

When the music’s over (2/2) Cyberpunk-Hörspiel in 2 Teilen. Von Myra Çakan
Bearbeitung: Myra Çakan Regie: Alexander Schuhmacher (Produktion: SWR 2006)


18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel

Tallhover (2/2). Nach dem Roman von Hans Joachim Schädlich
Bearbeitung: Christoph Gahl
Regie: Norbert Schaeffer
Ton und Technik: Hans Martin, Sabine Lindner RIAS Berlin 1989
Im zweiten Teil des Hörspiels verhandelt das imaginäre Gericht Tallhovers geheimdienstliche Tätigkeit im 20. Jahrhundert. Er durchlebt den Spartakusaufstand 1919 und die anschließende Verfolgung von Kommunisten ebenso wie die stalinistischen Schauprozesse, in denen er sein Ideal absoluter staatlicher Härte verwirklicht sieht.


19:00 Uhr HR 2 hr-Bigband

Miles Davis 100 (1)
hr-Bigband feat. Paolo Fresu, cond. by Miho Hazama, Alte Oper Frankfurt, Mai 2026, Teil 1


19:03 Uhr WDR 3 Jazz

Funk, Pop & All That Jazz: George Duke. Mit Karsten Mützelfeldt
„Jazz ist die Basis für alles, was ich spiele“ resümierte der Keyboarder, Komponist und Produzent George Duke. Er war einer der einflussreichsten Kreativkräfte zwischen Jazz, Pop, R&B und Funk.


20:00 Uhr radio3 Konzert Live

Amtsantritt Kazuki Yamada
Werke von Charles Ives, Edvard Grieg, Anna Clyne und Claude Debussy

Charles Ives: „The Unanswered Question“
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll
Anna Clyne: „Woman of the Mountain“ (Deutsche Erstaufführung)
Claude Debussy: „La mer“
Alice Sara Ott, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Kazuki Yamada, Leitung
In seinem Antrittskonzert als neuer Chefdirigent des DSO erforscht Kazuki Yamada das Verhältnis von Mensch, Spiritualität und Natur. Und es beginnt bedeutungsvoll: Acht Mal schickt die Solo-Trompete ihre Tonfolge wie eine Frage in den Raum – acht Mal bekommt sie keine Antwort. Die Frage, die Charles Ives in „The Unanswered Question“ voranstellt, ist aus Ralph Waldo Emersons Gedicht „The Sphinx“.

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20:00 Uhr HR 2 Konzertsaal

„bundesbeat“ mit Hommage an Steve Reich
Carillon & Percussion Festival
Bundesjugend-Percussionensemble „bundesbeat
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Philip Glass: 3. Streichquartett „Mishima“ (Bearbeitung für Mallets), 1. Satz
Steve Reich: Music for Pieces of Wood
Philip Glass: Madeira River
Steve Reich: Mallet Quartet
Philip Glass: 3. Streichquartett „Mishima“, 5. Satz
Philip Glass: Japurá River
Philip Glass: Xingdu River
Steve Reich: Drumming, Part One
(Aufnahme vom 28. Juni 2026 aus dem Stadttheater Aschaffenburg)
Das diesjährige Programm widmet sich dem Komponisten Steve Reich, der am 3. Oktober 2026 seinen 90. Geburtstag feiern kann. Steve Reich gilt als Pionier der so genannten Minimal Music. Auf dem Programm stehen einige seiner bekanntesten Kompositionen für Schlagzeugensemble sowie Stücke von Philip Glass, dem wohl wichtigsten Vertreter des Genres neben Reich.


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

„Musikfest Berlin“ Philharmonie Berlin
Robert Schumann:
Ouvertüre zur Oper „Genoveva“ op. 81
Konzert für Violine und Orchester d-Moll WoO 1
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Isabelle Faust, Violine; Freiburger Barockorchester
Leitung: Sir Simon Rattle
Aufzeichnung vom 03.09.2026


20:03 Uhr SWR Kultur Abendkonzert

Mainzer Komponistenportrait 2026: Konstantia Gourzi
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Ast Quartet; LandesJugendOrchester Rheinland-Pfalz
Leitung: Konstantia Gourzi

Konstantia Gourzi: „The Dance of 21“ für Orchester op. 88
Konstantia Gourzi: „melodies from the sea“ für Viola und Klavier op. 86
Konstantia Gourzi: „Ypsilon“, Poem für Trompete und Orchester in 5 Szenen op. 83
Nikos Skalkottas: 5 Griechische Tänze für Streichquartett
Ausschnitt aus der Gesprächsrunde mit Konstantia Gourzi, Elisabeth Champollion, Gabriel Venzago und Sabine Fallenstein (SWR Kultur)
Ausschnitt aus dem Workshop mit Konstantia Gourzi und dem LandesJugendOrchester Rheinland-Pfalz zu „Drei Synapten zu Ehren der Seligen Gisela“ op. 39 von Konstantia Gourzi
Konstantia GourzI:
„Anájikon, the Angel in the Blue Garden“, Streichquartett Nr. 3 op. 61
(Konzerte vom 8., 9. und 10. Mai im Mainzer Staatstheater, in der Villa Musica Mainz und in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

Finetuning im Ohrgebiet: Blaues Rauschen 2026
Konzerte von Verena Hentschel, burgund t brand, Xiao Fu & Andzejus Voroneckis sowie INNODE und anderen


20:03 Uhr Bayern 2 ARD Radiofeature

„Stille Morde“ Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben
Von Martina Keller WDR 2026

Fast 800 Menschen wurden 2025 in Deutschland ermordet. Die offizielle Aufklärungsquote ist hoch. Doch wie viele Morde werden gar nicht erst erkannt? Das ARD Radiofeature „Stille Morde. Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben“ geht dieser beunruhigenden Frage nach – und zeigt, wie fehleranfällig ein System ist, das eigentlich Gewissheit schaffen soll.
Wenn zum Beispiel Unfälle als Todesursache übersehen werden, entgehen Angehörigen Millionen an Versicherungsgeldern. Bleiben Pflegefehler unentdeckt, können sie keine zivilrechtlichen Ansprüche geltend machen.
Im Zentrum steht die Leichenschau: Sie ist nach jedem Todesfall gesetzlich vorgeschrieben – und doch häufig eine Schwachstelle. Rechtsmediziner berichten von schlecht ausgefüllten Todesbescheinigungen, übersehenen Verletzungen und mangelnde Erfahrung bei Ärztinnen und Ärzten, die nur selten Verstorbene untersuchen. Besonders verletzliche Gruppen wie alte, kranke oder pflegebedürftige Menschen geraten dabei leicht aus dem Blick.
Das Feature fragt, ob das bestehende System ausreicht, um nicht natürliche Todesfälle verlässlich zu erkennen – oder ob gravierende Lücken bleiben, gerade in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Expertinnen und Experten fordern bessere Ausbildung, verbindliche Qualitätsstandards, mehr Obduktionen und Plausibilitätsprüfungen.
„Stille Morde“ – über blinde Flecken im deutschen Leichenschausystem – und über die Frage, wer hinschaut, wenn ein vermeintlich natürlicher Tod keiner ist.


20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Die Macht lag auf der Straße“ Die DDR-Bürgerrechtsbewegung und ihr Blick auf die Wiedervereinigung
Von Norbert Lang und Julia Illmer mit Aufnahmen von Molly Andrew
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Regie: Norbert Lang und Julia Illmer Redaktion: Niklas Vogel
HR 2025
Sie kämpften mutig gegen die SED-Diktatur, für demokratische Prinzipien und mehr Freiheiten. Doch Einigkeit darüber, was politisch nach dem Fall der Mauer passieren sollte, herrschte in der DDR-Bürgerrechtsbewegung nicht.


20:58 Uhr Ö1 Zeit-Ton

Haas-Uraufführung mit Ensemble Proton
Ensemblestück „Ausschweifen“ bei den Klangspuren Schwaz

Mit einem neuen Werk des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas hat sich das Ensemble Proton Bern bei den Klangspuren Schwaz präsentiert. Haas‘ einstündiges Werk „Ausschweifen“ spannt ein symbolisches Dreieck aus drei Klangwelten: schwebende Obertöne auf der Suche nach Transzendenz, dichte mikrotonale Cluster und eine spätromantische Tonalität in Vierteltönen, inspiriert vom fast vergessenen Richard Heinrich Stein (1882-1942). Aufgenommen am Samstag, 12. September 2026 im Haus der Musik Innsbruck.


21:05 Uhr Deutschlandfunk Konzertdokument der Woche

Musikfest Berlin 2026 – Höhepunkte des Festivals
Werke von Edison Denisov, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann u.a.
Aufnahmen vom 29.8.-13.9.2026 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Uwe Friedrich
In jedem Spätsommer, wenn sich nach den Ferien die Pforten der Berliner Philharmonie für die neue Saison öffnen, findet das Musikfest Berlin statt. Gegründet vor 75 Jahren unter dem Namen „Berliner Festwochen“, hat sich die Konzertreihe schnell den Ruf als eines der international profiliertesten Festivals für Orchestermusik erworben. Hier treffen die Berliner Philharmoniker und die anderen Orchester der Hauptstadt auf ihre Kollegen aus Wien und London ebenso wie auf die deutschen Rundfunkorchester und Ensembles für Alte Musik. Das von Winrich Hopp geleitete Programm setzt dabei nicht nur auf Bewährtes, sondern sucht gerade im wenig Bekannten und oft auch Sperrigen nach musikalischer Substanz.


22:03 Uhr SWR Kultur NOWJazz

Sonic Wilderness Vol. 99. Von Niklas Wandt


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Literatur

„Land an der Küste“ Eine Rundreise durch die tschechische Gegenwartsliteratur. Von Maximilian Mengeringhaus
Böhmen liegt seit Shakespeares Zeiten am Meer, weshalb man in Tschechien, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse 2026, mit „Ahoj!“ grüßt.


23:03 Uhr Bayern 2 Nachtmix

,Popcast – Neue Musik aus Deutschland. Mit Angie Portmann
Da es im Oktober oft schon relativ kühl wird, gibt‘s in diesem Bayern2-Nachtmix mit der Popcast-Ausgabe von Goethe-Institut und Zündfunk das ein oder andere musikalische Heizkissen. Z.B. schleppt uns Uche Yara auf ihrem Debütalbum direkt in einen stickig, heißen Club. Ebow gönnt sich zwischen Liedern über Gastarbeiterschicksale und Spielsucht auch den ein oder anderen heißen Flirt. Der Jazz-Schlagzeuger Peter Gall wiederum sucht Wärme im analogen Sound und schwört dabei auf Vinyl. Selbst die Krautpunks von Margot Erkner werden auf ihrem neuen Album kurzfristig mal sentimental. Und Katharina Kollmann bzw. Nichtseattle wärmt uns mit ihrem durch und durch empathischen, vierten Album “Große Liebe“.


23:03 Uhr BR Klassik Musik der Welt

„Klänge unausgesprochener Verletzlichkeit“ Das Ethno-Jazz-Projekt „Unspoken“ von Mahan Mirarab
Von Ulrich Möller-Arnsberg

Der iranische Gitarrist Mahan Mirarab lebt seit 2009 in Wien. Schon bei seinem Studium der traditionellen persischen Musik in Teheran interessierte sich der 43-Jährige für Jazz- und Weltmusik außerhalb des Irans. Daran knüpfte Mirarab, der auf der akustischen Gitarre ebenso zuhause ist wie auf der E-Gitarre, an Musiktraditionen seiner Exilheimat an. Mit „Unspoken“ hat er vergangenen Mai Musik herausgebracht, mit der er, wie er sagt, besonders verletzliche Gefühle verarbeitet. Dazu gehört ein Song, der Jina Mahsa Amini gewidmet ist. Der kurdischen Frau, die im September 2022 wegen eines angeblich falsch getragenen Kopftuchs den gewaltsamen Tod durch die iranische Sittenpolizei erlitt. Das habe ihn für eine lange Zeit sprachlos gemacht, so Mirarab, bevor er mit seinem österreichischen Landsmann im Exil, dem Cellisten Kian Soltani, Töne für Jina fand. Zu den weiteren Begleitern von Mirarabs Projekt zählen der schwedische Bassist Lars Danielsson und Mirarabs Partnerin Golnar Shahyar, mit der er in Wien ein Trio-Projekt betreibt. Ulrich Möller-Arnsberg stellt das Quartett in seiner Sendung vor.


23:03 Uhr SWR Kultur ars acustica

„Fialas Faust“ Originalhörspiel von Oswald Egger
Regie: Iris Drögekamp (Produktion: SWR 2026 – Premiere)


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