Radiotipps für den 16.8.2026
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
00:03 Uhr Bayern 2 Radiojazznacht
45. Bayerisches Jazzweekend Regensburg
Mitschnitte und Konzerthighlights vom 45. Bayerischen Jazzweekend in Regensburg
Moderation: Ssirus W. Pakzad
0:05 Uhr Ö1 Jazznacht
Ein Panoramablick auf das 46. Jazzfestival Saalfelden
Saxofonistin Yvonne Moriel sowie das Trio Viola Hammer/Judith Ferstl/Judith Schwarz im Gespräch
Vom 20. bis 23. August feiert das renommierte Jazzfestival Saalfelden seine bereits 46. Ausgabe vor der alpinen Kulisse des Steinernen Meeres im Salzburger Pinzgau. Mit mehr als 60 Konzerten und spontanen Sessions auf zahlreichen Bühnen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt wie auf einigen der umliegenden Almen wird Saalfelden auch dieses Jahr zum spätsommerlichen Zentrum der zeitgenössischen internationalen Jazzszene.
Offiziell eröffnet wird das Festival am 21. August durch das Projekt „Strange Motion“ der österreichischen Saxofonistin Yvonne Moriel und ihrem eigens für diesen Kompositionsauftrag zusammengestellten Sextett, das Künstler:innen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland und Österreich vereint. Ein Interview mit Yvonne Moriel hören Sie in dieser Ö1 Jazznachtstunde.
13:30 Uhr Deutschlandfunk Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person: Der Politologe Albrecht von Lucke im Gespräch mit Joachim Scholl
Er ist auf allen Kanälen aktiv: Albrecht von Lucke. In Funk, Fernsehen und Presse wird der 1967 geborene Politologe und Jurist als Analyst des politischen Geschehens und für sein Temperament geschätzt.
14:04 Uhr SWR Kultur Feature
Operation Kaffee (2/4) – Wie vietnamesischer Kaffee fast die DDR gerettet hätte
Von Christian Schiller, Frédérique Veith und Marianne Wendt
Wäre die DDR zu retten gewesen, wenn es ausreichend guten Kaffee gegeben hätte? Der zweite Teil unserer Feature-Reihe spielt in Vietnam. Hierhin schickte die DDR-Regierung Agrar-Experten, die dem sozialistischen Bruderstaat den Kaffee-Anbau nahebrachten.
Und außerdem eine vollständige Infrastruktur aus Straßen, Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten aufbauten. Hinzu kam schweres Gerät, LKWs, Planierraupen und Düngemittel, die aus der DDR nach Vietnam verfrachtet wurde. Und das alles in ein malariaverseuchtes Gebiet, in dem ein Bürgerkrieg tobte. Was tut man nicht alles für guten Kaffee?
15:00 Uhr radio 3 Die Hörbiografie
Dmitrij Schostakowitsch – Doppeltes Spiel: Frieden und Krieg (1938 – 1943)
Er ließ sich nicht gern die Karten schauen. Und er hatte Grund dafür. Über sein eigenes Leben behauptete Schostakowitsch: „Es war ziemlich grau und farblos“. In Wirklichkeit war es das spannendste Komponistenleben des 20. Jahrhunderts. Revolution und Bürgerkrieg, Stalins Terror und der zweite Weltkrieg, die Hoffnungen der „Tauwetter“-Periode und die Erstarrung unter Breschnew: Die ganze tragische Geschichte der Sowjetunion zieht eine Spur durch sein Schaffen. Als scheinbar linientreuer Musikfunktionär spielte er selbst mit – aber seine Musik spricht gegen das Regime, für dessen Opfer und für die Freiheit der Kunst. „Das ist ein Spiel, das übel enden kann“, drohte Stalin dem berühmtesten Komponisten des Landes in der „Prawda“. Kann ein sensibler, zerbrechlicher Mensch all das unbeschadet überstehen? Unter dem Titel „Doppeltes Spiel“ erzählt die neue Hörbiografie das Epos einer Zeit und kommt dem überraschend schillernden Helden auch privat sehr nahe. Die Hauptfigur verkörpert Ulrich Matthes, als Erzähler spricht Udo Wachtveitl.
15:04 Uhr WDR 3 Kulturfeature
Baustelle Kosmos – Die phantastischen Konstruktionen des Stanislaw Lem
Die phantastischen Konstruktionen des Stanislaw Lem. Von Sven Ahnert
15:05 Uhr Bayern 2 Hörspiel
„Rausch der Verwandlung (1/2)“ von Stefan Zweig
Komposition: Peter Zwetkoff Bearbeitung und Regie: Gert Westphal BR 1986
Im verstreuten Nachlass Stefan Zweigs fand sich vierzig Jahre nach dessen Tod ein Romanfragment. Gert Westphal hat den Text für den Bayerischen Rundfunk als Hörspiel produziert.
Christine Hoflehner, Post-Assistentin in einem österreichischen Dorf des Jahres 1926, erlebt den „Rausch der Verwandlung“ – als Sturz in das Elend ihres tristen Alltags. Nachdem sie umworben, attraktiv und schön sein durfte, mit den Sorglosen dieser Erde tanzte, wird sie eben von diesen wieder zurückgestoßen, weil sie doch nur ein „Mädel aus dem Volk“ ist. In der Erbärmlichkeit ihres Alltags dann lernt sie einen jungen Anarchisten kennen, der ihr eine neue, eine endgültige „Verwandlung“ bietet.
15:05 Uhr Deutschlandfunk Rock et cetera
„Von Keyboardsolo bis Bratgitarre“ Die Band Kapa Tult
Von Anja Buchmann
Die Gruppe mit dem verdrehten Namen spielt Songs zwischen Indierock und Lo-Fi-Pop und hat Freude am Keyboardsolo.
Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard sind die Instrumente der jungen Band, die 2018 von Sängerin/Gitarristin Inga Habinger und Sängerin/Schlagzeugerin Angela Requena Fuentes in Kassel gegründet wurde, bevor sie gemeinsam nach Leipzig gingen und dort schließlich zum Quartett expandierten. Die Gruppe mit dem verdrehten Namen, über den man gern mal stolpert, spielt Songs zwischen Indierock und Lo-Fi-Pop mit einem Schuss NDW und großer Freude am verspielten Keyboardsolo – hin und wieder schäkert die Band auch mit Sprechgesang und kurzen Deichkind-Avancen. „Immer alles gleichzeitig“ heißt ihr aktuelles, zweites Album, das vom Meister der Echtzeitaufnahme Moses Schneider produziert wurde und sehr druckvoll klingt. So besingen die Vier, die alle auch vokal zu hören sind, Themen wie mentale Gesundheit, Feminismus, Alltagsfrust und das Chaos moderner Beziehungen.
17:00 Uhr HR 2 Menschen und ihre Musik
„Ich habe Musik immer in Farben gesehen.“ – Der Bühnenbildner Jürgen Rose
Am 23. Februar erhielt Jürgen Rose am Theater Regensburg den „Oper! Award“ für sein Lebenswerk. In „Menschen und ihre Musik“ erzählt der Bühnenbildner und Regisseur über seine ersten Schritte am Theater, prägende Musikerlebnisse und darüber, wie Musik für ihn zu Farbe und Stoff wird.
17:00 Uhr radio 3 Das Gespräch
EIN LEBEN LANG KATASTROPHENHELFER
Albrecht Broemme, THW-Präsident a.D., im Gespräch
Mit seinen geflogenen Kilometern könnte Albrecht Broemme mehrmals die Erde umrunden: Als Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) arbeitete er in den Flüchtlingslagern in Jordanien, im vom Erdbeben zerstörten Haiti und nach der großen Flut im Ahrtal.
Schon als Schüler hatte sich Albrecht Broemme beim THW engagiert, später bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auch sein Vater war Nothelfer. Er nahm den Jungen mit zu schweren Autounfällen, um ihn „an den Anblick von Leichen zu gewöhnen“, sagt Broemme heute.
Als Präsident des THW hat Albrecht Broemme sich für die psychologische Hilfe für Helfende eingesetzt. Das Leid, das er weltweit gesehen hat, relativiert für ihn so manche Sorge in Deutschland. Auch im Ruhestand ist es ihm wichtig, sich auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten. Katrin Heise hat mit ihm gesprochen.
17:10 Uhr Ö1 Spielräume Spezial
Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht: Bert Brecht – Die Kunst, die Welt zu verändern (II)
Auch 70 Jahre nach seinem Tod bleibt Bertolt Brecht einer der prägendsten Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Geboren am 10. Feber 1898 in Augsburg, ist der Theaterrevolutionär bekannt für seine Klassiker „Die Dreigroschenoper“, „Mutter Courage und ihre Kinder“ sowie „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. Mit seinen kongenialen Weggefährten Kurt Weill, Hanns Eisler und später auch Paul Dessau entstanden unzählige Hits wie „Mackie Messer“ („Mack the Knife“), „Alabama Song“ oder „Seeräuber-Jenny“.
Die Texte Brechts haben bis heute nichts von ihrer gesellschaftlichen Relevanz verloren und prägen weiterhin die Musik der Gegenwart. Künstler:innen wie David Bowie, The Doors, Nick Cave oder PJ Harvey haben Brechts Werke aufgegriffen und neu interpretiert.
Die zweiteilige Spielräume Spezial-Sendung begibt sich anlässlich seines 70. Todestags am 14. August 2026 auf die Spur von Bertolt Brecht, dessen Einfluss weit über die Literatur hinausstrahlt.
18:20 Uhr SWRKultur Hörspiel
Cheap Dreams – New WhiRLeD Order. Hörspiel von Tino Kühn
Regie: Tino Kühn (Produktion: SWR 2026 – Premiere)
Work hard – play hard: Xenia und Roland widmen sich in ihrem Podcast „Drauf & Dran – Die Businesspunks“ den neuesten Trends aus Wirtschaft und Lifestyle. Um die sinkenden Abrufzahlen zu kontern, testet Roland das brandneue KI-Produkt der Firma Deep Impact: die X-perience. Statt ein Produkt zu erwerben, werden hier fiktive Erlebnisse mit der Ware direkt ins Gedächtnis gespeist. Für Roland beginnt nun ein Albtraum aus mysteriösen Visionen – und man ist hinter ihm her. Gemeinsam mit Xenia beginnt so eine Reise, die ihn zwingt, die Grenzen von Erinnerung und Wirklichkeit infrage zu stellen.
19:00 Uhr HR 2 hr-Bigband
„Hut ab!“ – Albert Mangelsdorff@90: Trilogue + 15
hr-Bigband feat. Nils Wogram, cond. by Jim McNeely, 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Alte Oper, Oktober 2018
20:01 Uhr Ö1 Zeit-Ton
Das Album „Spomyn“ von Katarina Gryvul
Flüchtige Erinnerungen im Schatten des Krieges
Für das ORF musikprotokoll im steirischen herbst 2022 schuf Katarina Gryvul ihr erstes Stück nach dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der heute vor vier Jahren begann. Der Schock saß so tief, dass Gryvul die ersten fünf Monate gar nichts komponieren konnte. „Ich hatte Angst, dass dieser Schock, den der Krieg bei mir ausgelöst hatte, auch von meiner Musik Besitz ergreift“, erzählte sie damals in einem „Zeit-Ton“-Interview, „dass meine Musik vollends vom Krieg durchdrungen ist, von diesem Gefühl des Zorns, der Abscheu und der Angst; dass der Krieg letztendlich auch das zerstört, was ich am meisten liebe.“
In diesen ersten Kriegsmonaten wurde Gryvul immer wieder von nächtlichen Panikattacken heimgesucht. Um sich zu erden, begann die Künstlerin ihren durch die Panik beschleunigten Atem aufzunehmen. Diese Aufnahmen bildeten schließlich das musikalische Ausgangsmaterial für ihr elektroakustisches Stück „Zemlya“. In noch heller Erinnerung ist die beklemmende Stimmung, die sich während der Uraufführung im Grazer Dom ausbreitete. Auch die Musik auf Katarina Gryvuls aktuellem Album „Spomyn“ geht unter die Haut.
20:03 Uhr Bayern 2 Radiomitschnitt aus Franken
50 Jahre Bardentreffen Nürnberg (3/4)
Mit Mine, Šuma Čovjek, Compota de Manana und Magalí Sare & Manel Fortia.
Eine Sängerin, die akrobatisch denkt, eine Band, die das Klischee im Takt zerpflückt, und zwei Formationen, die mit ihrem Stil ganze Ozeane überqueren: Im Radiomitschnitt aus Franken vom Nürnberger Bardentreffen 2026 begegnen sich vier sehr eigene Erzählweisen von Musik. Mine, Songwriterin, Produzentin und Arrangeurin, entfaltet ihren markanten Mix aus Pop, Hip-Hop, Folk, Elektro und Jazz – mit tiefgründigen, politisch wachen Texten und einem Vorgeschmack auf das kommende Album „Killer“. Šuma Èovjek formt aus Streichern, Bläsern, Sprechgesang und mehrsprachigen Lyrics den vielschichtigen Balkan-Pop des Albums „Ringišpil“, ein schillerndes Karussell des Zusammenhalts. azwischen zeichnen Magalí Sare & Manel Fortià mit Stimme und Kontrabass eine bewegliche Jazz-Karte des Atlantiks – von Fado bis Tango, von katalanischen Volksweisen bis zu kubanischen Liedern. Geografisch ähnlich gelagert, aber musikalisch ganz anders verortet ist Compota de Manana. Mit heißer Latin-Fusion und spektakulärer Show versprüht die Combo pure Energie.
20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature
„Der Klang der Vielfalt“ Ein Transchor findet seine Stimmen
Von Nele Dehnenkamp und Timo Stukenberg
Regie: Nele Dehnenkamp
Ton und Technik: Matthias Fischenich und Noah von Kügelgen
WDR und Deutschlandfunk 2026
(Wdh. v. 15.08.2026, 18.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)
Im Berliner Transemble finden Trans-Menschen einen geschützten Raum, um ihre Stimme neu zu entdecken. Die Doku begleitet Chorleiter Marius Bernard und erzählt von Empowerment, Identität, Vielfalt und der Suche nach der eigenen Stimme.
20:58 Uhr Ö1 Zeit-Ton
Beckett-Hommagen aus Salzburg
Salzburger Festspiele: Klangforum und Cantando Admont interpretieren Kurtág und Feldman.
Zwei Komponisten mit höchst individueller Musiksprache begegnen dem Universum Samuel Becketts: György Kurtágs eindringliches „What Is the Word“ verbindet Rezitation, Vokalensemble und Instrumentalgruppen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Sprache und ihrem Verstummen. Morton Feldmans „For Samuel Beckett “ entfaltet hingegen einen schwebenden Klangraum von Ruhe und Zeitlosigkeit. Mit Dalia Schaechter als Rezitatorin, Cantando Admont, dem Klangforum Wien und Dirigent Matthias Pintscher.
(Ö1 Mitschnitt von den der Salzburger Festspielen, aufgenommen am 30. Juli 2026)
21:05 Uhr Deutschlandfunk Konzertdokument der Woche
Young Euro Classic
Samuel Barber: Ouvertüre zu „The School for Scandal”, op. 5
George Gershwin: „Concerto in F” für Klavier und Orchester
Béla Bartók: Konzert für Orchester
Kirill Gerstein, Klavier
National Youth Orchestra of the United States of America
Leitung: Carina Canellakis
Aufnahme vom 4.8.2026 aus dem Konzerthaus Berlin
Am Mikrofon: Uwe Friedrich
Dirigentin Carina Canellakis präsentiert mit dem NYO den US-amerikanischen Spitzennachwuchs.
Das National Youth Orchestra of the USA hat nicht nur Werke amerikanischer Komponisten mitgebracht. Allerdings komponierte Béla Bartók mit dem „Konzert für Orchester“ eines seiner populärsten Werke kurz nach seiner Emigration in die USA. Er wollte seine Komposition nicht als Sinfonie bezeichnen, weil er nach eigenem Bekunden die Instrumente eher solistisch und virtuos behandelte. Ideal also für ein Jugendorchester, in dem sich der ambitionierte Nachwuchs eines Landes versammelt. Mit Gershwins Klavierkonzert in F haben sie außerdem ein Paradestück nordamerikanischer Musik im Gepäck, in dem der Komponist das traditionelle Solokonzert mit Jazzrhythmen angereichert hat.
22:05 Uhr Ö1 Diagonal
Eine Ikone des Jazz. Zur Person Miles Davis
Eine Sendung von Klaus Nüchtern, Thomas Mießgang und Peter Waldenberger.
Er war einer der einflussreichsten Jazzmusiker und Trompeter der Musikgeschichte. Ein „Diagonal“ anlässlich des 100. Geburtstags von Miles Davis
Er prägte diverse Jazzstile – der wichtigste darunter wohl Cool Jazz – und er war ein Meister der Fusion. Selbst Nichteingeweihte erkennen sein Jahrhundertalbum „Kind of Blue“ (1959) nach wenigen Sekunden. Davis setzte damit eines der bedeutendsten Jazzalben überhaupt in die Welt. Er arbeitete und spielte mit John Coltrane und Herbie Hancock. Und er begann ab den 1970er-Jahren mit elektrischen Instrumenten und Rock-Einflüssen zu experimentieren.
Miles Davis‘ Innovationsgeist sollte Generationen von Musikern weit über den Jazz hinaus beeinflussen. Miles Davis war nicht, wie beispielsweise Max Roach, eine explizite Stimme im antirassistischen Kampf, doch definitiv „black and proud“. Er ließ sich nichts gefallen und stellte, ähnlich wie der Boxer Jack Johnson, dem er auch ein Album widmete, die Insignien des Wohlstandes gerne aus – schnelle Autos, schöne Frauen.
Dass er neben seiner musikalischen Genialität auch dunkle Seiten hatte und einmal für sieben Jahre in einer Hölle aus Drogen und sexuellem Innuendo verschwand, steht auf einem anderen Blatt, darf aber nicht verschwiegen werden. Die komplexe, kontroversielle Figur Miles Davis ist nur in einer Mischung aus Höhen und Tiefen, aus Exzess und fokussierter kreativer Energie vollständig zu begreifen.