Musikfeuilleton: „Wenn es einem die Sprache verschlägt“ Vom Schreiben über Musik

Von Friederike Kenneweg (DLK). Musikjournalisten schreiben über Musik. Nicht ohne sich irgendwann zu fragen: Wie geht das überhaupt? Wie passen Sprache und Musik eigentlich zusammen? Und welche Sprache ist für welche Art von Musik richtig und angemessen?

Beide sind eng miteinander verwandt: Irgendwo an der Stelle, wo die menschliche Kultur beginnt, sollen sie zusammen in der Wiege gelegen haben. Und sie haben immer noch viele Berührungspunkte: Klang, Rhythmus, Wiederholung, die Ausarbeitung von Motiven. Wenn Schriftsteller sich Musik zum Gegenstand nehmen, nutzen sie diese Verwandtschaft für ihre Beschreibung aus und geben so eine jeweils eigene Antwort darauf, wie das gehen kann, das Schreiben über Musik – auch wenn sie einem manchmal die Sprache verschlägt. Mit Michael Rebhahn, Albrecht Selge, Christopher Kloeble und Simone Buchholz.

© Deutschlandfunk Kultur, Musikfeuilleton, 25.9.2026

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