Radiotipps für den 1.11.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.

0:03 Uhr ARD Jazz. Die Nacht

Jazzfest Berlin 2026. Von Julia Hemmerling und Odilo Clausnitzer
Im Anschluss an die Live-Übertragung vom Jazzfest Berlin präsentieren wir musikalische Highlights der ersten Festivaltage aus dem Haus der Berliner Festspiele, dem A-Trane und dem Quasimodo. Mit dabei sind die Avantgarde-Gitarristin Wendy Eisenberg, der spirituell aufgeladene Bop-Fackelträger Immanuel Wilkins, das Septett von Anthony Braxton, der mit seiner musikalischen Arbeit die gesamte Improvisationsszene geprägt hat, und viele andere inspirierende Acts. Eindrücke aus dem Festivalgeschehen zeichnen ein buntes und zugängliches Bild der 63. Ausgabe vom Jazzfest Berlin.


13:30 Uhr Deutschlandfunk Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person: Die Finanzberaterin Birgit Bosold im Gespräch mit Marietta Schwarz
Birgit Bosold ist Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und hat als lesbische Aktivistin das homosexuelle Leben in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt. Heute ist sie als Finanzberaterin tätig, coacht Privatleute und macht sich für finanzielle Bildung stark.


14:00 Uhr HR 2 Hörspiel

„Fin de Partie oder Das Rauschen des Äthers“ von Ingomar von Kieseritzky
Regie: Götz Fritsch hr 2000

Wer sind wir, wenn wir nicht mehr sind? Diese Frage lässt die Menschheit nicht los. Und es dürfte die einzige Frage sein, die weder Philosophie noch Wissenschaft lösen werden. Antworten finden kann aber die Literatur. Schriftstellerinnen und Autoren können zumindest spekulieren und denkbare Möglichkeiten anbieten. Ob diese Varianten trostreich sind, entscheidet jeder selbst.


14:04 Uhr SWR Kultur lesenswert Feature

Schwarze Deutsche Literatur – Neue Perspektiven von Sharon Dodua Otoo bis Chantal-Fleur Sandjon
Von Olivia Samnick

Die preisgekrönte Berliner Spoken Word Künstlerin Chantal-Fleur Sandjon und Sharon Dodua Otoo, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, gelten als stilprägend für die Schwarze Deutsche Literatur der Gegenwart.
In Werken wie „Die Sonne, so strahlend und Schwarz“ oder „Ada’s Raum“ beleuchten sie Facetten Schwarzen Lebens in Deutschland jenseits gängiger Stereotype. Sie schreiben mal leichtfüßig, dann anspruchsvoll – etwa über eine verhängnisvolle Ostsee-Reise, eine queere Coming-of-Age-Geschichte oder ein Frühstücksei.


15:00 Uhr radio 3 Die Hörbiografie

Peter Tschaikowsky: Der Wille zum Glück – Nomadenleben (1877-1882)
Eine Hörbiografie von Jörg Handstein (6/9)


15:04 Uhr WDR 3 Musikporträt

Mut im Moment: Spitzendirigentin Marie Jacquot. Von Sophie Emilie Beha
Sie ist jung, ehrgeizig und voller Energie: Marie Jacquot setzt auf Neugier, Mut und den Augenblick beim Musizieren in Wien, Kopenhagen und in Köln – als neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters.


15:05 Uhr Bayern 2 Hörspiel

„Fotos vom guten Leben“ von Julian Doepp
Komposition: Matthias Grübel. Regie: Julian Doepp BR 2013

Aram, erfolgloser Fotograf in Neukölln, erzählt von einem falschen Frühling. Von Elena, seiner Jugendliebe, die seit der Schulzeit mit seinem besten Freund zusammen ist. Und vom Jahr der Krise, als Elena ihren Job verliert und ihr Freund beim Frühstück im Café mit ihr Schluss macht.
So realistisch wie märchenhaft, so sprunghaft wie intensiv, folgt das Hörspiel seinem Versuch, Liebe und Selbst neu zu erfinden – als Entwicklungsroman zwischen Kammerspiel und Cinemascope, zwischen Abgesang und Mutprobe


17:00 Uhr HR 2 Menschen und ihre Musik

„Die meisten meiner Lieder sind Menschenlieder.“ – Der Liedermacher und Blues-König Wolf Biermann
Als politischer Liedermacher ist er es gewohnt, sich in viele politische Diskurse miteinzumischen. Heute spricht Wolf Biermann einmal (fast) nur über Musik. Da gibt es viele Geschichten zu erzählen. Vom ersten Auftritt in einem liegengebliebenen Eisenbahnwaggon auf dem Hindenburgdamm bis zur Freundin Joan Baez, die den DDR-Dissidenten in ihr Ostberliner Konzert einschmuggelt.


17:00 Uhr radio 3 Das Gespräch

„Jazz als Lebensstil“ Der Jazzgitarrist Kalle Kalima im Gespräch
Am Mikrofon: Kirsten Dietrich

Eigentlich kam Kalle Kalima nur zum Musikstudium nach Berlin, aber schnell entdeckte der Gitarrist die Berliner Jazzszene und erkannte, dass er hier realisieren kann, wovon er in seiner Heimatstadt Helsinki träumte: ein Leben als professioneller Jazzmusiker. Inzwischen steht Kalle Kalima auf den Bühnen der Jazzclubs in ganz Europa. Im Gespräch mit Kirsten Dietrich erzählt er von der Balance zwischen Komposition und Improvisation, von der Kunst des Groove und davon, wie er beim Proben einen Schaffner sehr glücklich machte.


17:10 Uhr Ö1Spielräume Spezial

Gnawa – spirituelle Trance-Musik aus Marokko
Die Ursprünge der marokkanischen Gnawa-Tradition und ihre Verbindungen zum Gegenwartsjazz

Als einflussreiche und prägende Meister (Maâlems) dieser Musik gelten Mahmoud Ghania mit seinem virtuosen Spiel auf der Gimbri sowie Hamid El Kasri und Abdelkbir Marchane. Auch der Jazz näherte sich immer wieder der Gnawa-Tradition an. Der US-amerikanische Pianist Randy Weston ließ sich 1968 für einige Jahre in Marokko nieder und veröffentlichte 1994 das Album „The Splendid Master Gnawa Musicians of Morocco“. Eine Verbindung zum österreichischen Jazz ergibt sich einerseits über den berühmten Wiener Keyboarder Joe Zawinul, in dessen Band The Zawinul Syndicate der Marokkaner Aziz Sahmaoui spielte, der nach Zawinuls Tod 2007 mit seinem eigenen Projekt University of Gnawa den Trance-Groove weitertrug. Und andererseits setzt Shake Stew-Mastermind Lukas Kranzelbinder die Gimbri regelmäßig in den Konzerten ein.


18:00 Uhr NDRKultur Feature

Werner Herzog – zu groß für Deutschland? (4/6)
Angespuckt und missverstanden: Anfang der 90er will Werner Herzog nur noch weg aus Deutschland. Nur mit einer Zahnbürste im Gepäck zieht er nach Los Angeles. In den USA bekommt Herzog endlich die Anerkennung, die er verdient – für seine legendären Dokus, die immer irgendwo am Ende der Welt spielen.


18:00 Uhr HR 2 Feature

Großes Hexeneinmaleins – Die Magie der Zahlen. Von Sabine Appel
Auf europäischen Lufthansa-Flügen gibt es keine Sitzreihe 13, in New Yorker Aufzügen keinen 13. Stock. Auch in vielen Hotels und Krankenhäusern wird auf Zimmer mit der Nummer 13 verzichtet. Warum gibt es in unserem Kulturkreis noch immer den Nimbus um die Zahl 13, d


18:20 Uhr SWR Kultur Hörspiel

Die Einzigen. Von Maja Zade.
Regie: Björn SC Deigner (Produktion: SWR 2020)
Die „big little lies“ der globalisiert denkenden, im Kiez lebenden Generation der 30 bis 40-jährigen um 2019. Diese Einzigartigen haben sich inzwischen als Nicht-Verbeamtete eingerichtet mit Job, Kita-Kind und dem Kegel feste Beziehung, mit mehr oder weniger aufregendem Sex, in Berlin und anderswo, als Buchhändler, Verlagsmitarbeiterin, Zeitungsmann – oder sogar als einigermaßen erfolgreiche Bühnenbildnerin wie Anna; und die ist plötzlich tot.


18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel

„Träume“ Von Günter Eich
Regie: Peter Groeger
Komposition: Lothar Voigtländer
Ton und Technik: Klaus Henke, Ramona Bauer
Regieassistenz: Heide Brand
Dramaturgie: Lutz Volke Rundfunk der DDR 1981
Fünf alptraumhafte Visionen evozieren Krieg, Ausbeutung, Flucht und Zerstörung. Günter Eich schrieb seine „Träume“ – hier in einer Hörspielfassung des Rundfunks der DDR – als kompromisslose Aufforderung, aus dem Schlaf der Gleichgültigkeit zu erwachen: Gefangene in endlos rasenden Güterzügen, grausame Bluttherapien an Kindern, panische Flucht vor unsichtbaren Feinden, Identitätsverlust in der Fremde und blind wütende Termiten, die den scheinbar sicheren Wohlstand aushöhlen.


19:00 Uhr HR 2 hr-Bigband

Claire Martin – A Great Voice from Great Britain (2)
hr-Bigband feat. Claire Martin, cond. by Jörg Achim Keller, Rheingau Musik Festival: Jazz Matinée auf Schloss Johannisberg im Cuvéehof, Juni 2026, Teil 2


19:05 Uhr Bayern 2 Bayern 2 Zündfunk

Das französische Duo Air live in der Münchner Reithalle
Für diesen „Zündfunk“ am Feiertag sind sind wir tief in unsere Archive gestiegen und haben einen echten Schatz geborgen: Die Band „Air“ live! Das französische Electronica-Duo Air mit Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel gilt bei vielen Fans als eine der besten Bands der 90er Jahre. Gleich das Debut „Moon Safari“ war ein Millionenerfolg. Der „Zündfunk“ auf Bayern 2 hat das Air-Konzert vom 2. März 2004 in der Münchner Reithalle mitgeschnitten und sendet es heute nach über 20 Jahren noch einmal. Mit dabei sind auch die bekanntesten Songs wie „Kelly Watch the Stars“, „Cherry Blossom Girl“ und natürlich „Sexy Boy“.


20:00 Uhr radio3 Jazz

Jazzfest Berlin 2026
ganavya, Globe Unity Schlippenbach und Clone Row
20:00 Uhr – ganavya
21:20 Uhr – Globe Unity Schlippenbach
22:30 Uhr – Clone Row


20:00 Uhr ByteFM Neuland mit Christian Tjaben

Oberflächenspannung
Neue Musik zwischen Stoner-Post-Pop-Depressionen, quirky Britishness, Synthpop-Wiedergängen, Afro-Futurismus. Krautrock-Disco, Bass-Balladen, NNDW und sowas, sowie passend zum Termin ein bisschen Indie-Art-Folk-Horror-Ästhetik. Jens Friebe ist nicht er selbst, Queens Of The Stone Age irgendwie auch nicht, anders als Editors und Get Well Soon, Moses Boyd singt für Sünder und THAO macht das alles krank. Alles eine Frage des Stils, finden Shabazz Palaces beim Album der Woche, das natürlich auch vorkommt.


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

Philharmonie Berlin
Lili Boulanger – „D’un soir triste“ für Orchester
Igor Strawinsky – „Psalmensymphonie“ für Chor und Orchester
Lili Boulanger – Psalm 130 „Du fond de l’abîme“ für Mezzosopran, Tenor, Chor und Orchester
Leonard Bernstein – „Chichester Psalms“ für Knabensolo, Chor und Orchester
Catriona Morison, Mezzosopran
Knabensolist des Staats- und Domchores Berlin
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher
Aufzeichnung vom 10.10.2026


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

Jazzfest Bonn mit Oud / Kora in Rudolstadt
Mit dem libanesischen Oud-Spieler Rabih Abou-Khalil und senegalesischen Kora-Spieler Momi Maiga traten zwei hochkarätige Saitenvirtuosen bei den renommierten Musikfestivals in Bonn und Rudolstadt auf.
Mit Aufnahmen vom 8. Mai 2026 aus der Kreuzkirche in Bonn und 7. Juli 2024 von der Großen Bühne der Heidecksburg beim Rudolstadt-Festival


20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Einhundertzweiundneunzig Tage“ Vom Sterben der Eltern. Von Lorenz Hoffmann
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton und Technik: Holger Kliemchen und Christian Grund
Redaktion: Tobias Barth MDR 2022
Als die Mutter an Krebs erkrankt, entscheidet sich der Sohn, ihr in ihren letzten Lebenstagen beizustehen. Noch bevor sie stirbt, bekommt auch der Vater die Diagnose Krebs. Eine Zeit voller Herausforderungen und widersprüchlicher Gefühle beginnt.


20:58 Uhr Ö1 Zeit-Ton

„Zeitgenössische Musik aus Afrika“ Neue Musik aus afrikanischen Ländern
In Europas Konzertsälen finden täglich unzählige Konzerte statt. Werke afrikanischer Komponist:innen sind dort nach wie vor selten zu hören. Auch in der musikwissenschaftlichen Forschung ist zeitgenössisches Musikschaffen aus afrikanischen Ländern bislang wenig vertreten.
Die Sendung richtet den Blick auf einige Komponist:innen aus unterschiedlichen Ländern Afrikas und fragt nach ihren jeweiligen Zugängen zum Komponieren: Welche Musik hat sie geprägt? Welche Rolle spielen Orte, Sprachen, musikalische Traditionen oder persönliche Erfahrungen?
Im Zentrum stehen fünf Porträts zeitgenössischer Komponist:innen: Nyokabi Kariuki aus Kenia, Onche Rajesh Ugbabe aus Nigeria, Njabulo Phungula und Monthati Masebe aus Südafrika und Bahaa El Ansary aus Ägypten.


21:05 Uhr Deutschlandfunk Konzertdokument der Woche

Sarah Nemtsov: „Roses for my Funeral“
Decoder Ensemble:

Heinrich Horwitz, Stimme
Sonja Lena Schmid, Violoncello
Leopold Hurt, Zither
Sebastian Berweck, Klavier/Keyboard
Jonathan Shapiro, Schlagwerk
Wortregie: Noam Brusilovsky
Am Mikrofon: Leonie Reineke
(Wdh. v. 21.11.2021)
„Roses for my Funeral“ ist ein durchkomponiertes Gefüge aus Musik, Text, Performance und Licht. Für Sarah Nemtsov formuliert dieses Einsprüche gegen die Normierung von Trauer, gegen die Tabuisierung von Tod und Vergänglichkeit. Die Komponistin, Dramaturgin Heinrich Horwitz und das Hamburger Decoder Ensemble verstanden ihr Stück seinerzeit nicht als beklemmend und düster, sondernals „Assoziationsraum und als Plädoyer für das Leben“. Das artikuliert sich in Klängen und Worten, die laut, fragil und vielschichtig sind und Genregrenzen nicht kennen. Für das Kölner Forum neuer Musik 2021 „Wollen wir den Tod überwinden?“ wurde das vom Musikfonds und der Ernst von Siemens Musikstiftung geförderte Projekt in einer Radiofassung produziert. Hörspielregisseur Noam Brusilovsky ergänzte die musikalische Ebene dabei um Stimmen von Trauerrednern verschiedener Konfessionen und machte sie zeitlos.


22:03 Uhr SWR Kultur NOWJazz

Eine runde Sache – 60 Jahre Globe Unity Orchestra. Von Maxi Broecking
1966 beauftragte der SWR-Redakteur Joachim-Ernst Berendt, Gründer der Berliner Jazztage, den damals 28-jährigen Pianisten Alexander von Schlippenbach, ein Free Jazz Orchester zusammenzustellen und eine Auftragskomposition für die Jazztage zu entwickeln. Das Ergebnis war „Globe Unity“, benannt nach dem Begriff der „Kugelgestalt der Zeit“ des Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Das Ergebnis des hochenergetischen „Free Play“ erntete sowohl Jubel als auch empörtes Buhen. In diesem Jahr feiert es unter der Leitung des jetzt 88-Jährigen von Schlippenbach auf dem Berliner Jazzfest sein 60. Bestehen.


22:05 Uhr Ö1 Diagonal

Humanistin, Feministin, Künstlerin. Zur Person Miriam Cahn
Miriam Cahn. Ihre Bilder scheuen nicht den bösen Blick, nicht die Brutalität, nicht den Körper. Ihre Malerei – ob mit Ölfarben, Kreide, Pastell, Kohle oder Aquarell – rückt die Geister, die von Krieg, Flucht, Sexualität, Verletzung erzählen, farbgewaltig, figurativ und unbestechlich ins Zentrum.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Literatur

Literatur und psychische Erkrankungen „Vom geraden Blick in einer schraubenförmigen Welt“
Von Uta Rüenauver

Der Wahnsinn hat die Literatur immer fasziniert.
Psychische Erkrankungen sind gefürchtet – die Literatur aber war von ihnen immer fasziniert. Schon Platon setzte einem krankhaften Wahnsinn einen „göttlichen“ entgegen. Für die Romantiker galt der Wahnsinn als höhere Erkenntnisform gegen die einengende Herrschaft der Vernunft. Die im Wahn aufgelösten Bewusstseinsgrenzen, das Ineinanderfließen von Innen- und Außenwelt ersehnten sie, um eine wahre poetische Welt zu schaffen. Das romantische „Genie und Wahnsinn“, übernommen von den Surrealisten, hallt bis heute nach. Nicht erst Rainald Goetz kritisiert in seinem Roman „Irre“ die Verklärung des psychischen Leidens. Schon Spätromantiker wie E.T.A. Hoffmann zeigen den Alptraum eines Ichs, das nur noch in seiner Innenwelt lebt. Psychische Erkrankungen sind in der überpsychologisierten Gegenwart sehr präsent. Schriftstellerinnen und Schriftsteller beschreiben die Literatur als Rettung vor Selbst- und Weltverlust.


23:03 Uhr Bayern 2 Nachtmix

Die neue Nahbarkeit
„Die neue Nahbarkeit“ – Musikerinnen und Musiker auf der ganzen Welt haben wieder mehr Mut, echte Gefühle und auch Schwächen zu zeigen. Mit Musik von Blumengarten, nand, Park So-Eun, Nneka, Ceci, Grandaddy und anderen


23:03 Uhr SWR Kultur ars acustica

Das Hörspiel vom Hörspiel 2026
Regie: Aran Kleebaur (Produktion: SWR 2026 – Premiere)

1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der „Rundfunk- und Phonoschau Berlin“, dem Vorläufer der heutigen Funkausstellung, Ausschnitte aus neuen Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispiel-Sammlung aus der Entwicklungsarbeit der Radiokunst den Titel „Das Hörspiel vom Hörspiel“.


23:03 Uhr WDR 3 Studio Neue Musik

Steinige, strenge Welt – Carola Bauckholt im „Geröll“
Man möchte lachen, wenn Pappkartons seufzen und Lampenschirme singen. Carola Bauckholt hingegen sagt in der Sendung von Martina Seeber: „Über Komik denke ich gar nicht nach“. Den unscheinbarsten, scheinbar wertlosen Dingen widmet sich die Komponistin mit großem Ernst. Sie hat eine Klangsprache entwickelt, in der sich surrealistische Elemente mit dem Streben nach unmittelbarem Ausdruck verbinden. Entsprechend intensiv gestaltet sich der Austausch mit den Ausführenden ihrer Werke, etwa mit Dirk Rothbrust, der ihr Schlagzeugkonzert Aus dem Geröll inspiriert hat.


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