Ein wunderschöner Nachtmix von Judith Schnaubelt - Merci! Der größte Popstar Japans, den seine Fans seit über vier Jahrzehnten verehren,…
Mit Martin Risel (DLK, Open Space).. Mit der Ausstellung „Seeing Sound, Hearing Time“ werden in Berlin gerade erstmals in Europa Kunstwerke des japanischen Ausnahme-Musikers und Komponisten gezeigt. Martin Risel nimmt diese außergewöhnliche Schau mit ihren eindrücklichen Klanginstallationen zum Anlass, das umfangreiche musikalische Werk von Ryuichi Sakamoto in seinen vielen Facetten zum Klingen zu bringen.
Die vier Stunden lange Nachtsendung ist dazu in vier Kapitel unterteilt:
OUVERTÜRE
Die Einführung in sein Werk erfolgt vom Pophit ‚Risky‘ mit Iggy Pop über die wohl prominenteste Komposition ‚Merry Christmas, Mr. Lawrence“ – und von der ganz aktuellen Veröffentlichung „Conversations“ zu Sakamotos Anfängen als Technopionier und mit dem Yellow Magic Orchestra.
REQUIEM
Ähnlich wie David Bowie hat Ryuichi Sakamoto seinen Tod lange vorausgeahnt und musikalisch bebildert. Von frühen Andeutungen bis zu späten Aufnahmen mit letzter Lebenskraft gibt es berührende musikalische Zeugnisse. Vor allem die Alben „Async“, „Opus“ und „12“ mit ihren Solo Klavierstücken und Drones klingen nach Zwischenwelten zwischen Schmerz und Schönheit, zwischen Leben und Tod.
SOUND AND VISION
Unter Sakamotos vielen Filmmusiken kamen vor allem die zu „Der letzte Kaiser“ und „The Revenant“ zu Weltruhm. In dieser Stunde hören Sie seine Klänge zu Bildern – aus einigen Filmen und zu den Klanginstallationen aus der aktuellen Ausstellung in Berlin. Orchestrale Werke stehen neben elektronischen Klanglandschaften – auch von seinen langjährigen Mitmusikern Alva Noto und Fennesz.
WORLD CITIZEN POP
Ausgehend von dem gleichnamigen Hit mit David Sylvian führt diese Stunde durch die popmusikalischen Klangfarben des Weltenbürgers Ryuichi Sakamoto. Japanische Nuancen stehen neben brasilianischen, Tango neben HipHop, Rockgitarre neben Jazzklavier.
Bei der Playlist bitte nach unten Scrollen, bis 01.05 Uhr …
© Deutschlandfunk, Tonart, 28.10.2026



