MusiktippsNachhören

„Jazzsuiten und swingende Kanons“ Der Westcoast-Jazz der 1950er Jahre

Der WestcoastJazz der 1950er Jahre liebte das kompositorische Experiment. Polyphone und -tonale Ideen trafen auf relaxten Swing. Formen wie Rondo, Variation und Kanon mischten sich in die Improvisationen.

Mit Hans-Jürgen Schaal
Mit Aufnahmen von Shorty Rogers, Jimmy Giuffre und Shelly Manne

Angeregt vom Cool Jazz der Ostküste und von den Ideen der Hollywood-Arrangeure entstand um 1953 ein neuer Sound in Kalifornien: der Westcoast-Jazz. Der Trompeter Shorty Rogers (1924-1994), der Saxophonist und Klarinettist Jimmy Giuffre (1921-2008) und der Drummer Shelly Manne (1920-1984) waren die „Big Three“ des neuen Stils. Schon bei den Lighthouse All-Stars bildeten diese drei das Kraftzentrum, später war jeder von ihnen auch als Bandleader erfolgreich. Kühle Klänge, neutönerische Partituren, kammermusikalische Transparenz – beim Versuch, aus den gewohnten Chorusformen und Harmoniefolgen des Jazz auszubrechen, schuf der Westcoast-Jazz viele Überraschungen.

© WDR 3, Jazz & World, 9.1.2017

(Visited 28 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.