Radiotipps

Radiotipps für den 23.8.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.

00:00 + 01:03 Uhr Ö1 Jazznacht live aus Saalfelden – Jazz

Jazzfestival Saalfelden 2026 live!
Im Rahmen der Jazznacht von Österreichs traditionsreichem Jazzfestival-Klassiker in Saalfelden im Salzburger Pinzgau überträgt Ö1 erneut die beiden letzten Samstag-Konzerte live: Ab 22 Uhr ist im Congress Saalfelden die Bühnen-Premiere des Darius Jones & Otomo Yoshihide Quintet angesagt – der in Brooklyn lebende Altsaxofonist und der aus Yokohama stammende Gitarrist lassen mit Nick Dunston (Kontrabass), Gerald Cleaver (Schlagzeug) und Yasuhiro Yoshigaki (Schlagzeug) erstmals energiereiche Klangskulpturen entstehen.
Danach gibt es ein Wiederhören mit alten Bekannten: Das 1997 gegründete Chicago Underground Duo, bestehend aus Rob Mazurek (Trompete, Keyboards, Sampler) und Chad Taylor (Schlagzeug, Perkussion), das sich nach elfjähriger Veröffentlichungspause 2025 mit dem Album „Hyperglyph“ zurückgemeldet hat, wird dem Abend in Saalfelden einen kraftvollen, farbenreichen Ausklang bescheren.
Zudem hören Sie Interviews und Ausschnitte aus dem freitägigen Eröffnungsprojekt „Strange Motion“ von Saxofonistin Yvonne Moriel sowie aus anderen Konzerthöhepunkten des Jazzfestivals Saalfelden 2026.


00:03 Uhr Bayern 2 Radiojazznacht

Klassiker, neue Alben und Live-Musik
Mit Marcus Woelfle


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Klangkunst

„Zangezi“ Von Chris Salter
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Velimir Chlebnikow

Mit: Audrey Chen und Judith Rosmair
Virtuelle Umgebungen: Timothy Thomasson
KI-Systeme: Gonçalo Guiomar Sound: Pascal Lund-Jensen
Künstlerische Mitarbeit: Remco Schuurbiers
Autorenproduktion mit Muffatwerk München/Kunstfest Weimar/Immersive Arts Space (ZHdK) 2026
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit Unterstützung des XR Hubs Bavaria.
Eine Sprache, die alle Menschen verstehen. Davon träumte der futuristische Dichter Velimir Chlebnikov. Für sein Stück „Zangezi“ erfand er diese Sprache 1922 selbst. Gut 100 Jahre später wagt der Multimediakünstler Chris Salter eine Neuinterpretation.


13:00 Uhr HR 2 Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen

Sitar trifft Geige – Klangbrücken zwischen Ost und West
Schon vor über 50 Jahren gibt es aufsehenerregende Begegnungen zwischen indischer und westlicher Musik: Yehudi Menuhin spielt Geige im Duett mit Ravi Shankars Sitar, und die Beatles lassen ihre Popsongs von traditionellen Musikern aus Mumbai begleiten.


13:30 Uhr Deutschlandfunk Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person: Der Publizist Ulrich Ladurner im Gespräch mit Florian Felix Weyh
In seiner Jugend war Südtirol eine Krisenregion. Kein Zufall, dass er Kriegsreporter wurde. Als Konfliktbeobachter stellt er in Büchern über den Iran bis zur Hamburger Schrebergartenkolonie dieselbe Frage: Wie können Menschen friedlich zusammenleben?


14:04 Uhr SWR Kultur Feature

Operation Kaffee (3/4) – Wie vietnamesischer Kaffee fast die DDR gerettet hätte
Von Christian Schiller, Frédérique Veith und Marianne Wendt
Was hat die DDR mit vietnamesischem Kaffee zu tun?

Ende 1989 wurde die erste, von DDR-Experten betreute Ernte an Rohkaffee in Vietnam auf ein Schiff geladen und Richtung Ostdeutschland geschickt. Die örtlichen Pflanzungen versprachen, auch in den nächsten Jahrzehnten große Mengen an Rohkaffee abzuwerfen. Aber in Ost-Berlin wurde das DDR-Regime gestürzt – und die Ostbürger kauften die „Krönung“ im Westen.
Was geschah mit den vietnamesischen Lieferverpflichtungen? Wohin ist der Kaffee verschwunden, der mit ostdeutschem Knowhow und Geld angebaut wurde? Teil 3 unserer Feature-Reihe.


15:00 Uhr radio 3 Sondersendung

„Der Sommer der guten Geschichten“ mit Thomas Böhm
Den ganzen Sommer über hat Literaturagent Thomas Böhm die radio3-Hörerinnen und -Hörer zum gemeinsamen Lesen an besonderen Orten in Berlin und Brandenburg eingeladen. Ihren Abschluss findet die Aktion am 23. August beim Parkfest im Park am Gleisdreieck in Berlin. Das große Finale von „Der Sommer der guten Geschichten“ überträgt radio3 von 15.00 bis 17.00 Uhr live im Radio.


15:04 Uhr WDR 3 Kulturfeature

Reise ins Vaterland: „Regen für die Toten“
Von Yasmina Hamlawi


15:05 Uhr Deutschlandfunk Rock et cetera

„Melancholischer Maschinenklang“ Der US-amerikanische Musiker Chris Stewart und sein Projekt Black Marble. Von Anke Behlert
Kühle Synthie-Sounds, repetitive Melodien und Drumcomputer. Dazu eine Stimme, die zugleich distanziert und berührend wirkt.
Wenn man Black Marble in eine Internet-Suchmaschine eingibt, findetman hochauflösende NASA-Satellitenbilder der Erde bei Nacht. Das Bild der schwarzen Murmel – glatt und dunkel glänzend – passt allerdings auch ganz gut zum Sound von Black Marble – dem musikalischen Projekt des Musiker Chris Stewart. Seine Musik klingt nach Coldwave, Minimal-Synth und Dream Pop: mit düsteren Synthesizern, pulsierende Basslinien und einer Stimme, die zugleich distanziert und berührend wirkt. Gegründet wurde Black Marble als Duo 2011 in Brooklyn, 2012 erschien das erste Album „A Different Arrangement“. Heute ist Black Marble kein Duo mehr, aber kühle Synthie-Sounds, sich wiederholende Melodien und geradeaus marschierende Beats finden sich immer noch in der Musik, zuletzt auf dem fünften Studioalbum „Life In Small Spaces“.


15:05 Uhr Bayern 2 Hörspiel

„Rausch der Verwandlung (2/2)“ von Stefan Zweig
Komposition: Peter Zwetkoff Bearbeitung und Regie: Gert Westphal BR 1986
Nach dem „Rausch der Verwandlung“ geht es zurück in die Realität. Und die einfache Postassistentin Christine muss zurück in die Erbärmlichkeit ihres Alltags. Aber dann lernt sie Ferdinand kennen. Er ist Anarchist – und bietet ihr die ultimative Verwandlung an.


18:00 Uhr HR 2 Feature

Unter fremden Himmeln. Missionen im Tempel des Zerfalls – Darwin in Feuerland
von Regina Oehler

Der junge Theologe Charles Darwin besucht 1831 die an der äußersten Spitze Südamerikas gelegene Inselgruppe Feuerland. Seine dort gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse haben unser Weltbild, unsere Vorstellungen vom Leben und von der Natur nachhaltig verändert.


18:20 Uhr SWR Kultur Hörspiel

Der abenteuerliche Simplicissimus (1/4) – Erstes Element: Feuer / Jugend
Hörspiel in 4 Elementen nach dem Roman von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen
Mit: Rolf Boysen, Felix von Manteuffel, Jens Wawrczeck, Walter Renneisen, Hans Diehl u. v. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann
(Produktion: SWR 2000)


18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel

„RIAS-Jubel-Hörspiel“ Eine Collage zum 60. des RIAS Berlin
Von Sylvia Rauer Regie: Sylvia Rauer
Regieassistenz: Julia Tieke. Deutschlandradio Kultur 2006

Vor 80 Jahren wurde der RIAS gegründet, der Sender, der heute Deutschlandfunk Kultur heißt. Wir hören uns nochmal die Sendung an, die zum 60. Geburtstag lief: Aus weit über 1.000 erhaltenen Hörspielen der Jahre 1946 bis 1993, darunter viele preisgekrönte Stücke, filterte Sylvia Rauer die Essenz der RIAS-Hörspielgeschichte heraus. In fast 90 Minuten erklingen unvergessene Stimmen in Ausschnitten epochaler Werke. Die akustische Reise reicht von der Weltursendung von Gerhart Hauptmanns „Agamemnons Tod“ (1946) über Sartres „Die schmutzigen Hände“ bis hin zu George Tabori, George Orwell und Friederike Mayröcker. Ein Fest der stilistischen Vielfalt.


19:00 Uhr HR 2 hr-Bigband

Dedalo
hr-Bigband feat. Gianluigi Trovesi & Annette Maye, cond. by David Grottschreiber, Alte Schlosserei der EVO, Offenbach, September 2018


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

„Raritäten der Klaviermusik“ Live aus dem Rittersaal im Schloss vor Husum
Leopold Godowsky: 16 Studien über Etüden von Frédéric Chopin
Emanuele Delucchi im Gespräch mit Ruth Jarre
Sergej Ljapounow: Sonate f-Moll op.27
Emanuele Delucchi:
Toccata avanti le canzoni
Ricercare V – Te lucis ante
Valzer di Francesca
Carl Maria von Weber (Bearbeitung: Leopold Godowsky)
Aufforderung zum Tanz op.65
Emanuele Delucchi, Klavier


20:03 Uhr Bayern 2 Radiomitschnitt aus Franken

50 Jahre Bardentreffen Nürnberg (4/4)
Mit K.ZIA, Stoppok & Artgenossen und Systema Solar.

Moderation: Julia Nether
Ein Neo-Soul-Universum, ein Ruhrgebiets-Hinterhof und eine kolumbianische Straßenparty – der Radiomitschnitt aus Franken vom Nürnberger Bardentreffen 2026 spannt einen Bogen über drei Kontinente: K.ZIA, afro-europäische Sängerin mit Wurzeln im Zirkus und im Kosmos von Zap Mama, formt aus R&B, Soul, Afro-Pop und Hip-Hop eine dichte, körperliche Klangsprache, die Nähe und Gemeinschaft feiert. Stoppok, Chronist mit Slidegitarre und trockenem Humor, lädt unter „Hör global – tanz lokal“ seine Artgenossen Joco, Jaimi Faulkner, Fools Garden und Sonja Glass zu einem Abend zwischen Folk, Rock und Rhythm’n’Blues. Systema Solar schließlich verwandelt Cumbia, Champeta und elektronische Clubbeats in „Berbenautika“ – eine jubilierende Mischung aus politischer Energie, Soundsystem-Tradition und Tanzrausch. Drei Perspektiven auf Musik als soziale Kraft.


20:03 Uhr ARD Radiofestival. Konzert

Styriarte / Verbier Festival
Styriarte

Antonio Vivaldi: Concerti für einen Sommertag in Venedig („Il Gardellino“, „Concerto madrigalesco“, „Der Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“, „La notte“)
Styriarte Festival Orchestra
Annie Laflamme (Flöte)
Violine und Leitung: Alfia Bakieva
(Konzert vom 23. Juli 2026 in der Helmut List Halle, Graz)

Verbier Festival
Überraschungskonzert – Verschmelzung traditioneller persischer Musik mit moderner „Weltmusik“
Shiraz Ensemble
Kia Soltani (Violoncello)
(Konzert vom 31. Juli 2026 in der Kirche Verbier Saation)


20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Blind Date in Delhi“ Die unglaubliche Mrs. Monga. Von Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
Regie: die Autorinnen
Ton und Technik: Sonja Röder, Jan Fraune
Redaktion: Michael Lissek SWR 2023
Mrs. Monga hat viel erreicht. Auch ohne Augenlicht klettert sie auf Bäume und kocht gerne. Mit ihrer NGO will sie sehbehinderten Mädchen helfen, genauso selbstständig zu werden.
Preeti Monga lebt in Delhi. Sie fing als Gurken-Verkäuferin und Aerobic-Lehrerin an. Sie ließ sich scheiden, war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und heiratete neu. Sie schrieb Bücher, wurde Unternehmerin, bekam zahlreiche Auszeichnungen. Heute leitet sie eine eigene NGO. So ein Lebensweg ist in Indien für eine Frau etwas Besonderes – für Preeti war und ist er eine extreme Herausforderung: denn sie ist blind. Doch sie sieht es nicht ein, auf irgendetwas zu verzichten, nur weil ihr ein Sinn fehlt. Und sie möchte blinde Mädchen in Indien unterstützen, genauso eigenständig zu werden, wie sie es selbst ist.
Die dafür nötige Unterstützung zu bekommen ist allerdings nicht immer einfach …


20:58 Uhr Ö1 Zeit-Ton

Neue Musik für klassische Gitarre
Wie Klara Tomljanovic eine neue Gitarren-Welt initiierte

Mit 19 Jahren zieht die klassisch ausgebildete Gitarristin Klara Tomljanovic von Slowenien nach Deutschland und taucht an der Hochschule für Musik in Freiburg erstmals in die breite Welt der Neuen Musik ein.
Weitere Stationen in Deutschland und der Schweiz sollten folgen, sie etabliert sich in Ensembles und als Solistin, knüpft Kontakte zu Komponisten und regt diese dazu an, Musikstücke für Gitarre zu schreiben – mit etwas Nachdruck, wie sie im „Zeit-Ton“-Interview schmunzelnd erzählt, aber schließlich mit Erfolg.
2023 ist ihr Album „New Guitar Works“ erschienen, eine Sammlung von sechs zeitgenössischen Stücken für Solo-Gitarre, die in engem künstlerischem Austausch mit den beteiligten Komponisten und unter akribischer Probenarbeit entstanden sind.
Das Album zelebriert die Andersartigkeit der Gitarre und lässt uns als Zuhörende oft angetan verwundert zurück: ist das wirklich die Klangerzeugung einer einzigen Spielerin?
In der dritten Stunde dieses „Zeit-Ton“-Abends spricht Klara Tomljanovic über den Entstehungsprozess der CD, über Spieltechniken und außergewöhnliche Notationsformen, und wir tauchen gemeinsam mit ihr in die klangliche Vielfalt der „New Guitar Works“ ein.


21:05 Uhr Deutschlandfunk Konzertdokument der Woche

Dresdner Musikfestspiele 2026
Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Edward Elgar: Sinfonie Nr. 2 Es-Dur op. 63
Hannah Kendall: „The Spark Catchers“
Jan Vogler, Violoncello; London Philharmonic Orchestra
Leitung: Edward Gardner
Aufnahme vom 26.5.2026 im Kulturpalast Dresden
Am Mikrofon: Sylvia Systermans
„Leichtigkeit des Seins“ – so waren die Dresdner Musikfestspiele in diesem Jahr überschrieben. Sie sollen „kein Festival für ausgewählte Kultur-Eliten“ sein, sondern „Festspiele mit einem Programm, in dem sich viele Menschen wiederfinden“ – mit diesem Konzept konnte der Cellist Jan Vogler als geschäftsführender und künstlerischer Intendant in Personalunion in den vergangenen 17 Jahren die Kartenverkäufe der Festspiele erheblich steigern. An diesem Abend ist er auch als Solist im Cellkonzert von Edwar Elgar zu erleben. Seine musikalischen Partner sind das London Philharmonic Orchestra und Edward Gardner – langjährige musikalische Freunde.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Literatur Lyriksommer

„Wenn erst der Abend kommt“ Gottfried Benn und der deutsche Schlager
Von Helmut Böttiger (Wdh. v. 20.05.2012)

Der Dichter von „Morgue“, „Trunkene Flut“ und „Destillation“ feierte in seinen späten Gedichten den Reim und verfasste manchen Gassenhauer.
Dass Gottfried Benns Gedichte spätestens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs oft wie Schlager, ja wie wahre Gassenhauer klingen, ist schon des Öfteren festgestellt worden. Alles reimt sich, alles löst sich auf in schönen, melancholisch verhangenen Harmonien. Die Strophen sind ebenmäßig geformt und gehorchen einem eingängigen Rhythmus. Blumen und Pflanzen leisten immer wieder gute Dienste zur Seinsvergewisserung. Die Anemone kommt vor und einmal auch die Eberesche, am meisten hat es Benn allerdings die Rose angetan, und man darf sich das durchaus in einer anderen Form als der reiner Lyrik vorstellen, gesungen zum Beispiel von der dunklen Stimme Zarah Leanders. Zur selben Zeit, als Rudi Schuricke mit seinem Lied von den „Capri-Fischern“ Furore macht, beschwört Benn auf fast dieselbe Weise die „Latinität“. Da liegt etwas in der Luft. Benn ergreift es, und er ist damit seiner Zeit in gewisser Weise voraus. Er versetzt seine Sprache mit Alltagsslang, mit Anspielungen an die Populärkultur. Und er hat einen schnoddrigen, coolen Gestus. Der Benn-Sound spielt mit Elementen des Pop, bevor es einen Begriff dafür gibt. Als Sohn eines protestantischen Landpfarrers geboren, neigt der Dichter nicht zu großen Gefühlen. Aber da er sie trotz allem ständig in sich spürt, hebelt er sie durch eine zwischen Zynismus und abgründiger Weisheit ständig changierende Artistik immer wieder aus. Dass Benn mitsamt den allermeisten Deutschen gerade erst einen wahnsinnigen nationalsozialistischen Blut- und Boden-Rausch initiiert hat, schwingt im Untergrund zwangsläufig mit: „Wenn erst die Rosen verrinnen / Vom Baume oder vom Strauch / Und das Entblättern beginnen / Fallen die Tränen auch.“


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