Zum 150. Geburtstag von Winston Churchill. 21. Mai 1940, Dünkirchen. 340.000 britische und französische Soldaten sind der deutschen Wehrmacht hilflos…
Er gilt als einer der großen Visionäre des 20. Jahrhunderts: David Ben-Gurion. Unbeirrt hielt er an seinem Ziel, dem jüdischen Volk einen eigenen Staat zu errichten, fest. Trotz Warnungen seitens Amerika, trotz Vernichtungsdrohungen seitens der arabischen Nachbarländer rief er am 14. Mai 1948 den Staat Israel aus, auf den er jahrzehntelang hingearbeitet hat.
Von Christian Buckard und Gabriela Hermer
1970, drei Jahre nach dem Sechstagekrieg, legte er alle politischen Ämter ab und zog sich in den Wüsten-Kibbutz Sde Boker zurück. Seine Mission sei noch nicht erfüllt, sagte er immer wieder. Solange kein Frieden herrsche, sei der Staat Israel, wie er ihn sah, noch nicht erschaffen.
Was ist geblieben von dem einstigen Traum des Visionärs? Was bedeutet David Ben-Gurion den Israelis heute? Und wohin geht das Land?
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: rbb/NDR 2018
Ursendung
© RBB, kulturradio, Feature, 9.5.2018
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