Studio Neue Musik: Naomi Pinnock – eine Kalligrafin der Klänge

Mit Leonie Reineke (WDR 3). Naomi Pinnocks Klänge sind wie zarte Pinselstriche. Jeden Tupfer setzt sie erst nach sorgfältigem Abwägen aufs Papier. Leonie Reineke stellt die leise grübelnde Musik der britischen Komponistin vor.

Pinnock lässt sich von der amerikanischen Minimal Art inspirieren und von der Literatur Virginia Woolfs oder Louise Glücks. Wie eine Kalligrafin setzt die im Schweizerischen Biel lebende Britin ihre sanften Farbtupfer und Konturen aufs Papier. In einer Zeit der immer lauter werdenden Medieninhalte schreibt Pinnock eine leise und nachdenkliche Musik von berührender Einfachheit.

© WDR 3, Studio Neue Musik, 28.6.2026

String Quartet No. 2, II. Satz | 0:14
Naomi Pinnock

Music for Europe (2016), IV. Satz | 0:12
Naomi Pinnock

Lines And Spaces, Space I | 0:24
Naomi Pinnock

Words | 0:46
Naomi Pinnock

The Field is Woven | 0:43
Naomi Pinnock

The Field is Woven | 0:24
Naomi Pinnock

I put lines down and wipe them away | 2:22
Naomi Pinnock

I put lines down and wipe them away | 3:50
Naomi Pinnock

I am, I am | 1:05
Naomi Pinnock

I am, I am | 3:00
Naomi Pinnock

Vestige | 2:39
Naomi Pinnock

(it looks like someone lived there) | 0:42
Naomi Pinnock

Landscape | 1:02
Naomi Pinnock

Landscape | 2:08
Naomi Pinnock

Music for Europe (2016), I. Satz | 3:16
Naomi Pinnock

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