Von F. Dupuis-Panther. Ungestüm und ein bisschen wie ein klanglicher Wirbelwind wird das Stück „Transitory“ eröffnet. Harte Beats vernehmen wir…
Von Georges Tonla Briquet. Es handelt sich um eine Konzertaufnahme vom 30. November 2024. Das Trio spielte in knapp einer Stunde fünf Stücke, die größtenteils als spontane Improvisationen entstanden. Die Grundstrukturen stammten zwar von Fonda und Eberhard, wurden jedoch durch eine Komposition von Oliver Lake ergänzt.
Ruhig suchend und tastend leiten sie das Programm des Abends mit „In The Whitecage“ ein. Ein fünfzehnminütiger Eröffnungstrack, bei dem Fonda auf der Querflöte zu hören ist (was jedoch in den Informationen auf dem Cover nicht erwähnt wird). Allmählich werden die Konturen deutlicher und expliziter, und die drei finden zueinander. Das schafft Raum, um nach sechs Minuten ein erstes Basssolo einzufügen, woraufhin sie das Tempo steigern und ein unterschwelliger Swing entsteht. Eberhard erhält gegen Ende ihren Solomoment. Geschickte Wendungen und ein fesselnder Aufbau.
Der zwanzigminütige Titeltrack ist nach dem gleichen Schema aufgebaut. Hyperkinetische Wechsel zwischen den dreien folgen aufeinander. Jeder Anschlag löst einen neuen Ausbruch aus. Diese fieberhaften Intervalle werden durch ruhigere Soli unterbrochen, um anschließend erneut in fast wütende Rotationen zu münden. Der siebzehnminütige Abschluss, einschließlich einer Anspielung auf Oliver Lakes „Rollin’“, fasst alles noch einmal zusammen. © Alle Texte: Georges Tonla Briquet
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