„Acoustic Ecology Lab“ Tania Rubios Konzepte von Klangkunst, Biologie und indigener Erinnerung

Von Tina Vogel (DLF). Vogelrufe, summende Insekten, Regen auf Blättern, oder Wellen, die sich am Ufer brechen, sind oft ihr Ausgangsmaterial.

Die mexikanische Komponistin Tania Rubio, Jahrgang 1987, lauscht gern der Natur. Als Klangkünstlerin und Biomusik-Forscherin erkundet sie unterschiedliche Klanglandschaften. Ihre Aufnahmen im Freien analysiert sie, um daraus vielschichtige Resonanzen aus elektronischen und instrumentalen Strukturen zu gestalten. Rubio treiben Themen wie Klima, Naturraum und Artenschutz um – sie möchte für eine gleichberechtigte Koexistenz von Natur, Tier und Mensch sensibilisieren. Neben naturbezogenen Ansätzen interessiert sich die Komponistin für die soziale Umgebung. Über Naturgeräusche hinaus prägen deshalb auch Rituale, Mythen, kulturelle Symbole ihre Musik – z.B. von indigenen Gemeinden der Maya in Südmexiko.

© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 17.10.2026

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