Martina Seeber im Gespräch Anja Adam (Co-Leiterin der Sparte Theater Public, Theater Basel), Tobias Bleek (Professor für Musikwissenschaft), Axel Petri-Preis…
Uraufführungen von Hannah Kendall, Stefan Prins, Igor C Silva und Natasha Barrett. Wie in jedem Jahr eröffnet auch 2026 das SWR Symphonieorchester diesmal unter der Leitung von Brad Lubman, die Donaueschinger Musiktage. Mit dabei ist auch das SWR Experimentalstudio.
Wie lässt sich die Erfahrung unserer erschütterten Welt musikalisch begreifen? Diese Frage bestimmt die Kompositionen von Natasha Barrett und Stefan Prins. Barrett dekonstruiert die vermeintliche Stabilität eines kollabierenden Systems.
Prins setzt den „Wahnsinn“ des unkontrollierbaren Chaos‘ aktueller Entwicklungen als künstlerisches Prinzip ein. Auch Igor C Silva widmet sich dem Thema Kontrolle und Kontrollverlust und experimentiert mit der Interaktion und Improvisation von Dirigent, Orchester und Solist:innen.
Für Hannah Kendall erweisen sich Verse, die der martinikanische Dichter Édouard Glissant 1949 schrieb, als höchst zutreffend auf unsere Gegenwart.
Interpret:innen
SWR Experimentalstudio
SWR Symphonieorchester
Susana Santos Silva (Trompete)
Igor C Silva (Elektronik)
Leitung: Brad Lubman
Programm
Hannah Kendall:
the unfleshed bells of the inaudible für Orchester (Uraufführung)
Stefan Prins:
Madness Machines für Orchester und Elektronik (Uraufführung)
Igor C Silva:
Tomorrow’s Next Bliss für improvisierende Solist*innen, Orchester und Elektronik (Uraufführung)
Natasha Barrett:
The Disenchanted Tranquility of the Kingdom für Orchester und Elektronik (Uraufführung)
Liveübertragung aus der Baar-Sporthalle Donaueschingen
© SWR Kultur, Konzert, 16.10.2026

