Der große Afro-Jazz-Pionier Manu Dibango ist dem Coronavirus erlegen. "Er fusionierte James Brown mit den Tanzrhythmen seiner afrikanischen Heimat, brachte er seine große Liebe, den…
Manu Dibango, 1933 in Kamerun geboren, gehört zu den großen Musik-Legenden Afrikas. Soul, Jazz, Gospel gehören ebenso zu seinem Repertoire wie die kongolesische Rumba, französische Chansons, kubanische und brasilianische Rhythmen.
Von Margrit Klingler-Clavijo
Mit „Soul Makossa“ landete der Saxofonist 1972 einen Welthit, der auf der Beliebtheitsskala noch vor den Beatles rangiert. „Merci!“ heißt die 2015 erschienene Box mit fünf CDs, die auf Schätze aus seinem Musikarchiv zurückgreift und den Facettenreichtum seines musikalischen Schaffens zeigt: Saxofonvirtuose, Pianist und Sänger, Komponist von Filmmusik, Balladen, Gospels und fetzigen Tanzrhythmen à la Twist in Leopoldville. Als Friedensbotschafter der UNESCO und Botschafter der Frankophonie bei den Olympischen Spielen in Rio setzt sich Manu Dibango für die Völkerverständigung ein.
© SWR 2, MusikGlobal, 17.1.2017
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