Mit „ASCHE“ schuf der österreichische Schriftsteller Florian Neuner eine zweiteilige Text- und Klanglandschaft, die man als Requiem auf eine Künstlergeneration…
Im selben Maße, wie Konventionen verschwinden, werden auch Metier-Grenzen immer weniger akzeptiert – sowohl in der Musik als auch in der Literatur. Von Florian Neuner.
In der Medienkunst gehen Text und Klang neue Verbindungen ein: Autoren agieren als Performer und arbeiten mit Elektronik. In den letzten Jahren sind die Grenzen zwischen den verschiedenen Künsten immer durchlässiger geworden. Im selben Maße, wie Konventionen verschwinden, werden auch die Metiergrenzen immer weniger akzeptiert. Das ist in der Musik zu beobachten, deren Protagonisten zunehmend in den visuellen, performativen Bereich dringen. Das ist aber auch in der Literatur so, deren Vertreter sich schrittweise der Medienkunst öffnen.
© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 29.8.2023



