Musikfeuilleton: „Der Stoff, aus dem die Träume sind“ Besuch in einer Opernwerkstatt

Von Eva Blaskewitz (DLF). Gewaltige Marmorblöcke, die man mit einer Hand hochheben kann. Matschiger Lehmboden, in Sekundenschelle zusammengerollt und handlich verpackt. Eine riesige Gliederpuppe, die zur achtbeinigen Spinne mutiert.

In der europaweit größten Opernwerkstatt, beim Bühnenservice Berlin, weben 200 Menschen am Stoff, aus dem die Träume sind. Schreiner, Schneider, Maler, Theaterplastiker. Aber auch: Schuhmacher, Rüstmeister, Hut- und Putzmacher. Handwerkskunst, akribische Recherche und viel Fantasie sind gefragt, damit auf der Bühne die perfekte Illusion entsteht.

© Deutschlandfunk, Musikfeuilleton, 16.10.2026

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