Martina Seeber im Gespräch Anja Adam (Co-Leiterin der Sparte Theater Public, Theater Basel), Tobias Bleek (Professor für Musikwissenschaft), Axel Petri-Preis…
Mit Uraufführung von Mauro Lanza, Clara Iannotta, Fabien Lévy und Noriko Baba. Mauro Lanza und Clara Iannotta beschäftigen sich auf ihre Weise mit der Unschärfe von Erinnerung. Angeregt vom Internetphänomen „Dreamcore“ erzeugt Lanza mit Loops ein Déjà-vu-Gefühl zwischen Desorientierung und Nostalgie. Iannotta reflektiert musikalisch über die Ungreifbarkeit von Erinnerung nach Verlust.
Fabien Lévy wiederum komponiert eine polyrhythmische Hommage an die Musik zentralafrikanischer Völker, deren Existenz durch die Klimakrise bedroht ist. Noriko Baba schließlich verwandelt mittelalterliche Tierallegorien in Klang.
Interpret:innen
SWR Symphonieorchester
Chris Swithinbank (Elektronik)
Leitung: François-Xavier Roth
Programm
Noriko Baba:
Bestiarium Musicale VI für Orchester (Deutsche Erstaufführung)
Mauro Lanza:
we’ve actually been in this place before für Orchester (Uraufführung)
Fabien Lévy:
Que reste-t-il? – Hindewhu Extinction für Orchester (Uraufführung)
Clara Iannotta:
into a world that is pure blue (where you are transformed utterly and forever) ((Amen)) für Orchester und Elektronik (Uraufführung)
Liveübertragung aus der Baar-Sporthalle
© SWR Kultur, Konzert, 18.10.2026

