Das Album einer Frau, die sich ein Bild von sich selbst macht, als wichtigsten ersten Schritt zurück ins Leben. Oder…
Kein Unbekannter die eine Hälfte des Kernduos von IzangoMa. Sibusile Xaba brachte mehrere Soloalben unters Hörervolk, bevor er mit Ashley Kgabo, einem gefragten südafrikanischen Beatentwickler und Produzenten, gemeinsame Sachen machen wollte.
Die beiden betreiben ihre Band als noch oben offenes Künstlerkollektiv, das im Bedarfsfall auf fünfzehn Mitglieder anwachsen kann und imstande ist etwas hervorzubringen, wovon das Schallplattenlabel im Presseinfo zu „Ngo Ma“ als „cosmic sgubhu with the alchemic powers of Sun Ra mixed with township styles from pantsula to bubblegum“ schwärmt.
Schon der Eröffnungssong „Agenda Remember“ mit seinem hymnischen Gesang, dem Synthesizergezwitscher, den sowohl ausschwingenden als auch hingeträufelten Klaviernuancen lässt aufhorchen. Daran anschließend das nervöse Digitalgerappel von „Birds (Of A Feather)“, verwoben mit einem Basssynthesizer aus dem Hause Moog.
© Talkingmusic, 26.5.2023
(Visited 26 times, 1 visits today)
