Im tiefsten Süden Italiens, wo Armut, Arbeitslosigkeit und Auswanderung das soziale Leben beherrschen, hat eine der letzten großen Volksmusiken Italiens…
„Die Musik ist die Form, in der ich meine Sehnsüchte, meine Mystik, meine Geschichte als Leser von Büchern, als Zuschauer von Kinofilmen, den Eros, die Meditation, die Gegenwart verschmelze.“
Ernesto Nobili, neapolitanischer Gitarrist, Komponist und Arrangeur, der zahlreiche Musikprojekte konzipierte, realisierte oder begleitete, bleibt eher im Hintergrund, selbst wenn er auf der Bühne steht. Doch seine musikalischen Ideen, seine Neugier, seine Fantasie waren oft entscheidend für den Erfolg. Cristiana Coletti und Wolfgang Hamm haben ihn im Herzen Neapels besucht.
© SWR 2, Musikpassagen, 6.6.2021
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