„Eine Oktave tiefer zu spielen, ist einfach“ Zum 100. Geburtstag von Giuseppe Chiari (1926 – 2007)

Von Thomas Groetz (DLK). Giuseppe Chiaris intermediale Arbeit bewegt sich zwischen Musik, Sprache, Gestus und Bild.

Neben Sylvano Bussotti und Daniele Lombardi zählt Giuseppe Chiari zu den wichtigen Exponenten der Florentiner Nachkriegsavantgarde. 1962 spielte Frederic Rzewski seine Musik auf dem ersten Fluxus-Festival in Wiesbaden – eine Verbindung mit Folgen. Inspiriert vom antibürgerlichen Geist der Bewegung, entwickelte Chiari konzeptuelle Stücke und bezog Alltagsgeräusche in seine Musik ein. Parallel dazu entstanden Videoarbeiten, visuelle Poesie und gestische Malereien, die auf der Biennale in Venedig und der documenta zu sehen waren. Noch dazu veröffentlichte Chiari zahlreiche Bücher und Schriften.

© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 15.9.2026

(Visited 5 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.