Der Jazz sucht Anfang der sechziger Jahre nach ganz neuen Tönen. Dabei geht es um viel mehr als die Musik.…
Der Jazzmusiker, sagte der legendäre Archie Shepp, sei ein Reporter und ästhetischer Journalist. Shepp selbst ist Chronist und Poet, der die Verhältnisse zum Schwingen bringt – mit seinem Tenorsaxofon und mit seinen Worten.
Von Helmut Böttiger und Ulrich Rüdenauer
Mitte der 60er-Jahre war er einer der ersten schwarzen Musiker, der auf Schallplatten eigene Gedichte rezitierte. Seine Kunst war ein Statement gegen den gesellschaftlichen Status Quo in den USA, gegen den Rassismus. Das Feature blickt zurück auf diese Revolution schwarzer Kultur in den Sechzigern – und porträtiert Archie Shepp als einen ihrer faszinierendsten Vertreter.
© SWR 2, Feature, 23.4.2019
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