Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1. 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Lange…
Von Christian Blees (DLK). Schon immer versuchten Herrschende herauszufinden, was potenzielle Feinde im Schilde führten. Abhören, bespitzeln, lügen, verraten – all das gehört seit jeher zum Geschäft der Geheimdienste. Dabei wird auch immer wieder geltendes Recht gebrochen.
Die Spionage zählt zu den ältesten Gewerben der Welt. Schon vor mehr als 2500 Jahren versuchten Herrschende in Erfahrung zu bringen, was potenzielle Staatsfeinde im Schilde führten.
Dabei wird auch immer wieder geltendes Recht gebrochen – allerdings zumeist das Recht anderer Staaten. Und weil es alle tun (einen Staat ohne Geheimdienst gibt es nicht), kann sich die Weltgemeinschaft nicht auf ein Verbot von Spionage einigen. Inzwischen hat die digitale Revolution zudem dafür gesorgt, dass nicht nur BND, CIA & Co. immer mehr Daten abgreifen können. Auch Journalisten, Hacker und Konzerne verfügen heutzutage über ein umfangreiches Instrumentarium zum Sammeln von Informationen. Die Lange Nacht unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte der Spionage und zeigt auf, inwiefern selbst normale Bürgerinnen und Bürger heutzutage im Alltag durch Spionageaktivitäten bedroht sind.
Gesetzesbruch in staatlichem Auftrag
Eine Lange Nacht über das Spionieren
Von Christian Blees
Regie: Jan Tengeler
© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 17.10.2026


