Und plötzlich waren sie wieder in den Läden: Schallplatten. Groß und teuer, platzraubend und altmodisch materiell. Doch anscheinend gibt es…
Sendeschluss, Ladenschluss, Sperrstunde. Nichts ist los! Langeweile war ein Kennzeichen des analogen Zeitalters: Mangel und Warten. Aber dann begann das digitale Zeitalter. Und seitdem ist alles los. Immer. Und nie mehr Langeweile.
Von Olaf Karnik und Volker Zander
Aber bringt die Kombination aus Gleichzeitigkeit und Überfluss, Beschleunigung und Stillstand nicht wieder neue Formen der Langeweile hervor? Langeweile zwischen Überdruss und permanenter Standby-Aufmerksamkeit?
Wie fühlen sich die unterschiedlichen Formen der Langeweile an? Wie öde war der Alltag in der alten Bundesrepublik und warum ist es der Sonntagnachmittag auch heute noch? Was hatte es mit dem Schlachtruf „Boredom“ im Punk auf sich? Wie produktiv ist Langeweile für künstlerische Prozesse und wie gefährlich ist der Burneout am Arbeitsplatz? Zeitzeugen, Opfer, Täter und Genießer geben Auskunft.
© SWR 2, Feature, 25.2.2018
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