"Westwind" bedeutet der Nachname der japanischen Klangkünstlerin Makiko Nishikaze (* 1968), ein auch in Japan ungewöhnlicher Familienname. Seit geraumer Zeit…
Ihr Hörstück „Metro.Chikatetsu.U-Bahn“ realisierte die japanische, seit den 1990er Jahren in Berlin lebende Komponistin Makiko Nishikaze (*1968) mit Sounds, die sie in verschiedenen Zügen und auf unterschiedlichen Bahnsteigen aufgenommen hat.
Dazu sagt sie selbst: „Die Auswahl der Orte ergab sich durch persönliche Bezüge: Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Paris und Helsinki. Das Leitmotiv des Stückes ist das japanische Kinderlied ’senro ha tsuzukuyo dokomademo!‘ (die Schiene läuft überall, verbindet sich mit unseren Reiseträumen). Das Stück wirkt wie Klangfantasie, als ob die verschiedenen U-Bahnen im Untergrund verbunden wären. Beim Zuhören ist der Wechsel des Ortes durch das Hinübergleiten in eine andere Klangatmosphäre erfahrbar, u.a. durch die anderen Stimmen der Passagiere und der Ansagen.“
© HR 2, The Artist’s Corner, 2.7.2022
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