„Uraufführungen von den Klangspuren Schwaz“ Das britische Riot Ensemble spielt Weltpremieren von Jonah Haven und Dilay Doganay.

Mit Verena Gruber (Ö1). Zwei Uraufführungen waren beim Konzert des Londoner Riot Ensemble im Rahmen der Klangspuren Schwaz zu erleben, das wir am 11. September 2026 im Studio 3 des Landesstudios Tirol aufgenommen haben.

In „Naomi“ für Ensemble, Sopran und Tape des US-Komponisten Jonah Haven schlüpft Sopranistin Juliet Fraser gleich in sechs verschiedene Rollen. Auch Dilay Doganays Stück „no signatures“ beinhaltet eine kleine Erzählung: Es verklanglicht den Prozess der Interaktion mit einer KI. Die türkische Komponistin war Siegerin des Ö1 Talentebörse Kompositionspreises 2024.

Die Klangspuren Schwaz stehen in ihrer 33. Ausgabe von 10. bis 26. September 2026 unter dem Motto „Love is Louder“. Angeregt wurde das Thema „durch das gleichnamige Kunstwerk des US-amerikanischen Künstlers Sam Durant, der die drei Worte einem Demonstrationsplakat entnommen hat. Der Slogan wird im Festivalprogramm zum Leitmotiv, das in vielen Werken durchklingt“, wie es in der Festivalankündigung heißt. Es ist dies die erste Festivalausgabe unter der künstlerischen Leitung des niederländischen Trompeters Marco Blaauw.

© Ö1, Zeit-Ton, 20.9.2026

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