Die Tragödie begann zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs und setzte sich bis in die 90er-Jahre fort. Ursprünglich politisch motiviert, wurde…
Von Margot Litten (DLF). In Freiheit aufwachsen – egal ob in einer Lehmhütte oder in einer Hightech-Klinik geboren –, das wünschen sich Kinder überall auf der Welt. Diese Lange Nacht erzählt von kindlichen Lebensrealitäten, Hoffnungen und Herausforderungen heute und früher und rund um den Globus.
Mehr als 8 Milliarden Menschen bevölkern die Erde – und jährlich werden es rund 83 Millionen mehr. Der Start ins Leben findet dabei in total unterschiedlichen Welten statt: Was erzählt es über die Zukunft der Menschheit, ob ein Kind in einer afrikanischen Lehmhütte geboren wird oder in einer europäischen Hightech-Klinik? Ob im kriegsgeschüttelten Sudan, in der Südsee oder in einem Luxusviertel von New York? Kindheit war immer ein kulturell geprägtes Konstrukt. Deshalb interessieren uns nicht nur die Kinderwelten von heute – wir werfen auch einen Blick auf die Historie: Wie sah das Leben der Kinder in früheren Epochen der Menschheitsgeschichte aus? „Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder Kinder sein können. Eine Welt, in der sie in Freiheit aufwachsen und sicher sind vor Missbrauch, Kriegen, Hunger und Armut.“ Die Worte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben bleibende Gültigkeit – über die Zeiten hinweg. Sie sind auch das Motto der heutigen Langen Nacht, in der wir die Lebenswirklichkeit von Kindern verschiedener Kontinente und Kulturen vorstellen, stellvertretend für alle Menschenkinder mit vielen, einigen oder keinen Privilegien.
Wege ins Leben
Eine Lange Nacht über die Kinder dieser Welt
Von Margot Litten
Regie: die Autorin
© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 19.9.2026
