Kulturfeature: Denn Erinnerungen sind ja in sterbliches Fleisch eingeschrieben – Begegnungen mit Jenny Erpenbeck

Von Thomas David (WDR 3). Jenny Erpenbeck arbeitet am Schreibtisch ihrer Großmutter, der bekannten DDR-Schriftstellerin Hedda Zinner. Und hat sich dort längst selbst einen großen literarischen Namen erschrieben im neuen Deutschland.

„Im Ausland ein Weltstar“ titelte die Süddeutsche Zeitung, als Jenny Erpenbeck als erste deutsche Schriftstellerin 2024 den renommierten International Booker Prize bekam. Sie erhielt ihn für den Roman „Kairos“ eine mehrdeutige Parabel über die Endphase der DDR. In vielfach ausgezeichneten Romanen und Theaterstücken hat Erpenbeck immer wieder neu erforscht, wie sich die Umbrüche des 20. Jahrhunderts auf das private Leben auswirken.

Das Feature von Thomas David begleitet Jenny Erpenbeck auf Spaziergängen durch Berlin und bei einem Besuch im Haus ihres Vaters John Erpenbeck, der – ebenfalls Schriftsteller – nicht nur die bewegte Familiengeschichte verkörpert, sondern auch die Erinnerungen an ein verschwundenes Land.

Denn Erinnerungen sind ja in sterbliches Fleisch eingeschrieben – Begegnungen mit Jenny Erpenbeck
Von Thomas David
Redaktion im WDR Adrian Winkler
Produktion SWR Kultur 2026

© WDR 3, Kulturfeature, 4.10.2026

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