Die Dichterin Emily Brontë kannte die karge Schönheit der Moore aus ihrer Kindheit. Das Kölner Klangkunstduo Merzouga entdeckt in ihren…
Moore, das sind karge Landschaften voller Mythen und Geheimnisse, zwischen Erde und Wasser, zwischen fest und flüssig. Im Moor treibt es schaurige Gestalten um. Irrlichter locken. In der Literatur haben die Feuchtgebiete einen festen Platz, in der Kunst auch.
Von Günter Beyer
„Dieses Moor ist eine wunderbare Gegend“, sagte er; er schaute über die Dünung der Hügel, lange grüne Wogen mit Kämmen von zerklüftetem Granit, die zu fantastischen Brandungen aufschäumten. „Man wird des Moors nie überdrüssig. Sie können sich nicht vorstellen, welche wunderbaren Geheimnisse es birgt. Es ist so weitläufig und so öde und so rätselhaft.“ © Der Hund der Baskervilles. Übersetzt von Henning Ahrens, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2017
© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 23.2.2019
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