Bob Dylan: „All The World’s a Stage“
Dylan und Shakespeare – Der Musiker verwebt in seinen Liedtexten sehr viel Weltliteratur, von Petrarca über Bertolt Brecht bis hin zu den Beatniks. Aber wie viel Shakespeare steckt im Werk von Bob Dylan? Von Julia Reuter
Laut dem deutschen Literaturwissenschaftler Heinrich Detering, ist Shakespeare die wichtigste Quelle für Dylan. Schon in seinem Frühwerk hat der Musiker Shakespeare-Figuren in seine Texte eingebaut („Desolation Row“; 1965) oder den englischen Barden persönlich auftreten lassen („Stuck inside of mobile with the memphis blues again“; 1966).
2012 veröffentlichte Bob Dylan das Album „Tempest“. Der Titel ist eigentlichein eindeutiger Bezug auf „The Tempest/Der Sturm“, das vermutlich letzte Werk Shakespeares. Oder handeltes sich bei Dylans Album um einen Gegenentwurf?
Das Feature geht den Shakespeare-Bezügen in Dylans Werk auf den Grund.
Von Julia Reuter
Produktion: ORF 2017
© kulturradio, Feature, 24.5.2021