Gerhard Rühm zum 90. Geburtstag. Keine Kunstform ist vor ihm sicher. Kein Detail darf hoffen übersehen zu werden. Ebenso originell…
Ernst Jandl nannte ihn die „Mutter der Wiener Gruppe“. Und als solche erzog er sein liebstes Kind, die Sprache, ebenso zärtlich wie radikal. Die Folge: 1964 musste der gelernte Musiker Österreich verlassen. „Wir fühlten uns hier abgeschnitten“, berichtet Gerhard Rühm, „wir hatten hier keine Chance“.
Feature von Doris Glaser und Peter Klein.
Heute, mehr als fünfzig Jahre später, ist freilich alles anders. Der ehemalige „Sprachzerstörer“ und „Avantgardist“ ist inzwischen Professor und wird zu seinem 90. Geburtstag nicht nur von den „Tonspuren“ gewürdigt.
© Ö1, Kunstsonntag: Tonspuren, 9.2.2020
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