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DUKE ELLINGTONS „SACRED CONCERTS“

Ein ausgesprochener Kirchgänger war er nie. Religiöse Gefühle entwickelte der Duke Ellington erst mit über fünfzig Jahren. Seine drei „Sacred Concerts“ nahm Ellington in den Jahren 1965, 68 und 73 auf, zwei davon in Kirchen.

Mit Karsten Mützelfeldt

Das erste bezeichnete er mehrfach als sein wichtigstes Werk und meinte damit weniger den künstlerischen Wert denn das Anliegen, die Dringlichkeit. „Während ich mit dem Wort der Bibel vertrauter wurde, begann ich so viel mehr von dem zu verstehen, was man mich gelehrt hatte, und von dem, was ich meinte, über das Leben gelernt zu haben und über die Menschen in meinem Leben. Die nicht beweisbare Tatsache ist, dass ich glaube, oft einen Blick auf Gott geworfen zu haben. Ich glaube, weil Glauben glaubhaft ist, und niemand kann beweisen, dass es nicht so ist.“

Brock Peters, Queen Esther Marrow und Jimmy McPhail, Gesang
The Herman McCoy Choir
Bunny Briggs, Stepptanz

Alice Babs, Devonne Gardner, Trish Turner, Roscoe Gill, Gesang
The AME Mother Zion Church Choir
Choirs of St Hilda’s and St. Hugh’s School
Central Connecticut State College Singers
The Frank Parker Singers

Alice Babs, Tony Watkins, Gesang
John Alldis Choir

Duke Ellington Orchestra

Aufnahmen vom 26. Dezember 1965 aus der Fifth Avenue Presbyterian Chruch, New York, vom 21. und 19. Februar 1968 aus dem Fine Studio, New York und vom 24. Oktober 1973 aus Westminster Abbey, London

© WDR 3, Jazz & World, 13.6.2017

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