Seit über zehn Jahren schon gibt es Die Nerven, bestehend aus Max Rieger, Julian Knoth und Kevin Kuhn. Ihr neues…
Das Punkfanzine Ostsaarzorn widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe den jüdischen Wurzeln der Subkultur. Nach dem 7. Oktober ging es auf Tour. Von Du Pham.
Weiße ovale Kleckse auf schwarzem Tedi-Geschenkpapier, die Texte ausgedruckt mit einem HP-Laserdrucker, die Seiten des Fanzines geklebt mit Pritt. Der Konsum solcher Do-it-yourself-Medien wird einem nicht leicht gemacht. Und doch entstehen dank solcher und ähnlicher primitiver Hilfsmittel 94 Seiten „linke Handarbeit“. Ursprünglich mit einer Auflage von 500, ist die Sonderausgabe „Punk & Jewishness“ des Redaktionskollektivs Ostsaarzorn (in diesem Fall „Ostsaarzores“) aus Leipzig inzwischen bei 1.200 Exemplaren pro Ausgabe.
© TAZ, Kultur, 29.5.2024
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