Die Band um den erst 20-jährigen deutschen Saxofonisten Jakob Manz kann es mit den alten Meistern des Fusion-Jazz aufnehmen. Weniger…
Von Stefan Michalzik (FR). In den exzessiveren Momenten seines Spiels beugt er seinen Rücken weit nach hinten, einer ikonischen Showtradition der Saxofonisten folgend. Sie hat im Rhythm’n’Blues und Rock’n‘Roll ihren Ursprung, wo Showmanship ein zentraler Bestandteil der Performance war, war teils jedoch auch im Jazz zu finden, von Illinois Jacquet bis hin zum etwas auf seine Jazzwurzeln haltenden deutschen Tanzorchesterleiter Max Greger. Bis heute offenbart diese Körperspannung unmissverständlich: Da will einer ran an sein Publikum.
© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 23.11.2025
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