Zur Uraufführung seines neuen Stücks "Sleepless" an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Mit Eckhard Weber. Er ist einer der…
Von Egbert Hiller. Gibt es eine „Ästhetik des Todes“ im modernen Musiktheater? Und wenn ja, was zeichnet sie aus?
Entsprechende Klangmerkmale finden sich viele: etwa der Todesschrei der „Lulu“, bei dem Alban Berg alle musikalischen Prozesse seiner Oper in einem aufgeschichteten Zwölftonklang kulminieren ließ. Oder bei Claus-Steffen Mahnkopf, der in seinem Projekt „void“ mit unerbittlicher Rhythmik die Ermordung von KZ-Häftlingen widerspiegelte. Die „Ästhetik des Todes“ hat viele Gesichter, und neben diversen Beispielen erweitern grundsätzliche Betrachtungen und Querverbindungen zu anderen Künsten das Blickfeld.
© SWR2 JetztMusik, 17.1.2023
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