Bölls Erzählung vom ersten Soldaten, der fiel, in einer Lesung mit dem Autor selbst. Zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers. …
Im Dezember dieses Jahres würde Heinrich Böll 100 Jahre werden. Grund in unserer Reihe „Neues von gestern“ an einen der wichtigsten Nachkriegsautoren, Mitglied der Gruppe 47 und Nobelpreisträger zu erinnern.
Im Gespräch mit Michaela Pilters aus dem Jahr 1982 spricht er über sein Selbstverständnis als geborener Einmischer, als permanent kritischer Beobachter einer buchstäblich „nichts-sagenden“ Gesellschaft. Weitere Thema des Gesprächs sind die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus verschiedener Generationen, das Leserpublikum Bölls, Änderung der Leserschichten, Auseinandersetzung Bölls mit Glaube und Religion, sein Austritt aus der Katholischen Kirche und das Verhältnis von Kirche und Staat.
© HR 2, Feature, 27.7.2017
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