Nick Hornby: Da habt Ihr's
So begann man mit dem Musiksammeln, wenn man irgendwann zwischen 1940 und 1990 geboren ist: Man kaufte sich ein Album,…

Ursprünglich sollte der sogenannte Record Store Day, der dieses Jahr am 23. April begangenen wird, die Wichtigkeit der kleinen Plattenläden gegenüber der großen Musikindustrie hervorheben. Entworfen 2008, sollte der Tag zeigen, wer Musik als Kultur wirklich am Leben erhält, anstatt sie nur finanziell zu melken.
Die Idee des Record Store Day war gut, schnell verwandelte sich der Tag jedoch in genau das, was er bekämpfen wollte: Limitierte Vinyl-Sondereditionen, speziell veröffentlicht zum Plattenfeiertag mit dem Ziel, Kunden in die Läden zu locken, wurden von Einzelnen gehortet, um sie später teurer verkaufen zu können – genau jene Angebot-und-Nachfrage-Herangehensweise, die doch konterkariert werden sollte.
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