Spirits Calling – an Interview with Hamid Drake
Von David Cristol (The Free Jazz Collective). Hamid Drake, der am 3. August 70 Jahre alt wird, ist nach wie vor einer der meistbeschäftigten Schlagzeuger der Improvisations-/Free-Jazz-Szene, der ständig unterwegs ist und mehr als 500 Alben eingespielt hat.
Jetzt wo ich lese, dass er 70 Jahre alt wird, bin ich wirklich verblüfft. Er ist so voller Energie, unglaublich. Das ist Interview von David Cristol ist sehr lesenswert, voller Fotos und Musiktipps. Nutzt Deepl zum Übersetzen!
Der in Louisiana geborene und in Chicago aufgewachsene Schlagzeuger hat mit allen möglichen Musikern gespielt, von Akira Sakata bis Thurston Moore, und hat kürzlich dem Trompeter Don Cherry* Tribut gezollt, dem er schon früh auf seiner Reise begegnete und mit dem er zusammenlebte. Drake stellte auch eine Band zu Ehren von Alice Coltrane zusammen, einem weiteren wichtigen Einfluss. Der Meister-Perkussionist hat einen einzigartigen Weg eingeschlagen, mit einem zutiefst spirituellen Ansatz. Sein Stil ist nicht nur vom amerikanischen und europäischen Jazz geprägt, sondern auch von Traditionen aus Afrika, Indien, Persien und anderen Ländern. Hamid Drake kann einen monströsen Groove liefern, abstrakt oder meditativ spielen und trotzdem wie er selbst klingen.
Ihre erste namentlich erwähnte Aufnahme – als Hank Drake – ist mit dem Fred Anderson Quintet, „Another Place“ aus dem Jahr 1978.
Hamid Drake – Ja, das war beim Moers Music Festival, und in der Gruppe spielte auch George Lewis Posaune. Später habe ich meinen Namen aus religiösen Gründen in Hamid geändert. Ich bin mit Fred Anderson und seinen drei Söhnen Kevin, Eugene und Michael aufgewachsen. Als ich noch sehr jung war, habe ich Fred oft Saxophon spielen sehen.
© The Free Jazz Collective, 25.4.2025