ARD Radiofestival Jazz. Henning Sieverts erinnert an das vielschichtige, viel zu früh verstorbene amerikanische E-Bass-Genie Jaco Pastorius, unter anderem mit…
Mit Michael Kuhlmann (WDR 3, Jazz). Vor 75 Jahren erschien der erste marktgängige E-Bass. Im Pop und auch im Jazz stellt er seither Weichen für den Groove.
Anfangs nahmen ihn die Jazzer mit seinem dumpf-mulmigen Klang nicht ernst. Doch Musiker wie Stanley Clarke und Steve Swallow bereiteten dieser scheinbar zu groß geratenen Gitarre den Weg. So wurde neben dem Kontrabass auch der E-Bass zum schlagenden Herz eines Jazzensembles. Virtuosen öffneten ihm Solo-Welten, Groove-Arbeiter verliehen dem Instrument eine funkige Note. Wieder andere holten aus dem Instrument eine ungekannte Lyrik heraus. Vor allem aber Jaco Pastorius revolutionierte den E-Bass über den Jazz hinaus, indem er wie kein anderer jedem einzelnen Ton Seele verlieh.
© ARD, Jazz, Spotlight, 12.10.2026
Miles Davis Group – What it is
Marcus Miller & Ensemble – Teen town
Stanley Clarke & Gregory Hines Steptanz – If this bass could only talk
Gary Burton & Steve Swallow – Hotel Overture & Vamp
Kai Eckhardt & Ensemble – KK Express
Jaco Pastorius, Herbie Hancock & Alex Darqui, Lenny White, Don Alias – Continuum
Stanley Clarke, David Sancious, Raymond Gomez, Gerry Brown – School days
Inga Lühning & André Nendza – Actually, actually
Chick Corea, Tim Garland, Charles Altura, Hadrien Feraud, Marcus Gilmore – Royalty
Bireli Lagrene, Dominique di Piazza, Dennis Chambers – The eyes of Jesus Christ
Al Jarreau & Ensemble – Boogie down
Kai Eckhardt – Giant slaps
Weather Report – Havona


