The Wire mix: Maral
Die in Los Angeles lebende iranisch-amerikanische Produzentin feiert die Veröffentlichung ihres neuen Albums Ground Groove mit einem exklusiven Wire-Mix, einer klanglichen Bestandsaufnahme ihrer Vergangenheit und Gegenwart
Ground Groove ist das dritte Album der in Los Angeles lebenden Produzentin und DJane Maral, die in ihren basslastigen Produktionen ihre doppelte Identität durch die Neukontextualisierung von Klangfragmenten erkundet. Auf Marals neuesten Produktionen, die über das lokale Label Leaving Records veröffentlicht wurden, sampelt die iranisch-amerikanische Künstlerin aus ihrem Archiv iranischer Folk-, Klassik- und Popmusik und arrangiert die Fragmente dann auf eine Weise neu, die sie als „Ethnomusikologie für den Dancefloor“ bezeichnet.
Dieser Mix, der für The Wire aufgenommen wurde, basiert auf denselben Ideen. „Für den Mix“, sagt Maral per E-Mail, „wollte ich, dass er sich wie ein Zwischenraum anfühlt, wenn man aus zwei verschiedenen Gegenden der Welt kommt – in beide Richtungen gezogen wird. Es ist, als würde ich durch die klangliche Darstellung meiner Vergangenheit und meiner Gegenwart wandern. Jeder Track ist mit tiefen Emotionen verbunden, und ich habe versucht, das in der Art und Weise zu vermitteln, wie ich sie ineinander gemischt habe.“
Ali-Naqi Vaziri “Dashti”
Joe Meek & The Blue Men “I Hear A New World”
Maral “Heart Shimmer”
David Lynch “Seeds Of Electricity”
Captain Beefheart And His Magic Band “Electricity”
Various Artists “Southern Iran: Zekr”
The Breeders “Sinister Foxx”
Maral “That’s Okay, Ruin It”
Honey Bane “Girl On The Run”
Maral & Panda Bear “On Your Way”
Burial “Wounder”
Mulholland Drive “Secret Path”
Black Dice “Live At The Wexner Center, 2004”
Maral “Lorestan Reggaeton (عشق Edit)”
Sunny Day Real Estate “Round”
Animal Collective “There’s An Arrow”
Mokhtâr Zanbilbâf-Moghadam “Low”
Maral “Low”
Maral “Feedback Jam”
My Bloody Valentine “Feed Me With Your Kiss”
Maral ft Brenna “Shy Night”
Ashanti “Happy”
Hayedeh Nowruz “1989 Broadcast”
Maral “Glimmer’s Kiss”
Hayedeh “Amadam”