Mit Hilfe von Perspektivwechsel und Polyphonie, inneren Monologen und Bewusstseinsströmen, parallelen Handlungssträngen, Vorgriffen und labyrinthischen Rückblenden erzählt Literaturnobelpreisträger William Faulkner…
So kühl und hell wie an einem Augusttag in Tennessee strahlt das Licht dieses Romans auch heute noch. Es ist kaum fassbar, dass dieses Buch schon 1932 erschienen sein soll.
Von Michael Maar
Wenn man es heute liest, verliert man den Glauben an die Fortentwicklung der Kunst – falls man einen solchen Glauben je gehegt haben sollte. Was Faulkner in „Licht im August“ an literarischer Raffinesse und Wucht entfaltet, ist bis heute unübertroffen. Ein Essay von Michael Maar zur Einführung.
© SWR 2, Wissen, 26.12.2017
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