Die Musik zu fast 40 Spielfilmen schrieb Dmitri Schostakowitsch nicht immer freiwillig. Diktator Stalin erlaubte ihm zeitweilig nur noch die…
Mit Michael Stegemann. Sein erstes Geld verdiente Dmitri Schostakowitsch als Stummfilm-Pianist in verschiedenen Leningrader Kinos – da hatte er mit 17 Jahren gerade sein Klavierstudium am Konservatorium abgeschlossen.
Neben dem Komponieren blieb er dem Klavierspiel sein Leben lang treu; zahlreiche Aufnahmen aus den 1940er und -50er Jahren dokumentieren seine Virtuosität und seinen kraftvoll-satten Anschlag, aber auch seinen Witz und seine Sensibilität – als idealer Interpret seiner eigenen Werke. Zum 50. Todestag des Komponisten (am 9. August) präsentieren die „Historischen Aufnahmen“ Dmitri Schostakowitsch als Solisten, Kammermusiker, Liedbegleiter und Konzertpianisten – unter anderem vierhändig mit Mieczysław Weinberg im wild-grotesken Scherzo seiner zehnten Symphonie.
© Deutschlandfunk, Historische Aufnahmen, 7.8.2025



