ACHT BRÜCKEN 2023
Die Basel Sinfonietta spielt Werke von Yiqing Zhu, Helmut Lachenmann, Michael Pelzel und Rebecca Saunders.
Die Basel Sinfonietta präsentiert bei Acht Brücken ein neues Werk von Michael Pelzel für Carolin Widmann, einen Klassiker von Helmut Lachenmann mit der Klarinettistin Boglárka Pecze und eine „Spurensuche“ der Portraitkomponistin Rebecca Saunders.Das englische Wort „trace“ bedeutet übersetzt „Spuren“. Ganz verschiedene Einflüssen haben Spuren in der Musik dieses Konzerts hinterlassen. „Deep Grey“ von Yiqing Zhu macht Anleihen bei Gamelan, Rock’n’Roll und Beatboxing, lässt analoge Klänge wie Live-Elektronik wirken – und bescherte dem jungen Chinesen den 1. Preis der Basel Composition Competition 2021. Der Schweizer Michael Pelzel lernte bei mehreren Studienaufenthalten in Südindien die klassische karnatische Musik lieben. Ihre komplexen Rhythmen und exzentrischen Verzierungen inspirierten sein neues Violinkonzert „Carnatic Pandora“. Eine Fährte in die Musik der Vergangenheit legt Helmut Lachenmann in seinem Klarinettenkonzert „Accanto“: zu Wolfang Amadeus Mozart. Rebecca Saunders lauscht der Musik als Spur in der Stille nach.
Yiqing Zhu: Deep Grey für Orchester
Helmut Lachenmann: Accanto, Musik für einen Klarinettisten mit Orchester
Michael Pelzel: Carnatic Pandora für Violine und Orchester, Uraufführung
Rebecca Saunders: traces für Kammerorchester
Carolin Widmann, Violine; Boglárka Pecze, Klarinette; Basel Sinfonietta,
Leitung: Peter Rundel Aufnahme aus der Kölner Philharmonie
© WDR 3, Konzert, 5.6.2023