Politische Musik muss auch körperlich wehtun. Die afroamerikanische Spoken-Word-Künstlerin Moor Mother geht gegen strukturellen Rassismus und das Erbe der Sklaverei…
Die britischen Art-Rocker Wire veröffentlichen nach 43 Jahren im Dienst das überaus gute Album „Mind Hive“. Ende der 1970er-Jahre galten sie dank ihres ersten Albums Pink Flag und schlanker, schmissiger Gitarrenbretter wie 1 2 X U als eine der wenigen innovativen Bands der damals großzügig Punk genannten Verstörungsszene des etwas in die Jahre gekommenen Rock ’n’ Roll.
Mit den nachfolgenden Alben Chairs Missing und vor allem dem Meisterwerk 154 stellte das Londoner Quartett Wire allerdings unter Beweis, dass hier mehr zu entdecken war als vier wildgewordene Kunststudenten, die ihre Theorieerkenntnisse aus den Vorlesungen mit drei Akkorden im Stile der Ramones umsetzten….
© Der Standard, Kultur, 22.1.2020
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