Hallo zusammen ! Nun hat Harry Lachner mir seine Sounds of 2014 geschickt. Und sie ist so ganz anders als…
„Nach dem ersten Glas sieht man die Dinge so, wie man sie gern sehen möchte. Nach dem zweiten sieht man Dinge, die es nicht gibt. Am Ende sieht man die Dinge so, wie sie sind, und das ist das Entsetzlichste, was geschehen kann.“
Mit diesen Worten beschrieb der Dichter Oscar Wilde die verzerrende und enthüllende Wirkung des Absinths. Vor allem in Kunst und Literatur begegnen wir dieser „La fée verte“, wie das Getränk liebevoll genannt wird. In den 1990er-Jahren kam es zu einem kurzen Aufflackern der Absinth-Mode. In diese Zeit fällt auch John Zorns Album, das dem Getränk gewidmet ist. Danach tauchen immer wieder Referenzen in der populären oder improvisierten Musik auf.
© SWR 2, Musikpassagen, 30.12.2018
(Visited 41 times, 1 visits today)
