Von Reiner Niehoff und Sven Rücker. Stören stört. Etwas lenkt mich ab, etwas unterbricht mich, etwas blockiert mich, etwas drängt…
Schach sollte in seiner langen Geschichte schon vielerlei sein: Strategieschule, moralische Lehranstalt, Kognitions-Booster oder Zeitvertreib: Auch das erklärt die Faszination, die vom Schachspielen ausgeht. Der Schachexperte Paul Werner Wagner im Gespräch mit Pascal Fischer.
Im Schach spiegeln sich ganz unterschiedliche Menschenbilder: Mal feierte man den Sport als Rechenleistung, bis die Menschheit sich auf das Intuitive des Spiels besann – düpiert durch den Sieg des Computers „Deep Blue“ über den Schachweltmeister Garri Kasparow. Dann wieder tritt das Völkerverbindende des Spiels hervor, wenn uns vernetzte Rechenmaschinen heute erlauben, weltweit gegeneinander Schach zu spielen. Auskunft gibt der Schachexperte Paul Werner Wagner im Gespräch.
© Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 25.12.2023
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